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3. Dezember 1894 – Todestag Robert Louis Stevenson

Heute vor 129 Jahren, am 3. Dezember 1894, starb Robert Louis Stevenson, ein bekannter Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters.

Heute vor 129 Jahren, am 3. Dezember 1894, starb Robert Louis Stevenson, ein bekannter Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters. Er wurde am 13. November 1850 in Edinburgh geboren und war der einzige Sohn einer Familie von Leuchtturmbauern. Schon früh zeigte er Interesse für das Schreiben und die Literatur, obwohl seine Eltern ihn lieber als Ingenieur oder Anwalt gesehen hätten. Er studierte Jura, praktizierte aber nie als Anwalt, sondern widmete sich ganz seiner Leidenschaft für das Reisen und das Erzählen von Geschichten.

Stevenson war ein kranker Mann, der an Tuberkulose litt und ständig nach einem besseren Klima suchte. Er reiste durch Europa, Amerika und die Südsee, wo er sich schließlich auf Samoa niederließ. Er heiratete die Amerikanerin Fanny Osbourne, die er in Frankreich kennengelernt hatte, und adoptierte ihre Kinder aus erster Ehe. Er pflegte auch enge Freundschaften mit anderen Schriftstellern wie Henry James, W. E. Henley oder Andrew Lang.

Stevenson hinterließ ein umfangreiches und vielfältiges Werk, das von Abenteuerromanen über Schauernovellen bis hin zu Lyrik und Essays reicht. Er schrieb für Kinder und Erwachsene, für Zeitungen und Zeitschriften, für sich selbst und für sein Publikum. Er war ein Meister der Erzählkunst, der Spannung, Humor und Tiefe in seinen Geschichten verband. Er erfand unvergessliche Charaktere wie Jim Hawkins, Long John Silver, David Balfour, Alan Breck Stewart, Dr. Jekyll und Mr. Hyde, die zu Ikonen der Weltliteratur wurden.

Zu seinen bekanntesten Werken gehören Die Schatzinsel, Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde, Entführt, Der Flaschenkobold und Die Herren von Hermiston. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt und dienten als Vorlage für zahlreiche Verfilmungen. Er gilt als einer der einflussreichsten Autoren der englischsprachigen Literatur und wurde von vielen Schriftstellern wie Rudyard Kipling, Jorge Luis Borges, Ernest Hemingway oder J. M. Barrie bewundert.

Stevenson starb am 3. Dezember 1894 im Alter von nur 44 Jahren an einem Hirnbluten, als er gerade eine Flasche Wein öffnete. Er wurde auf dem Gipfel des Mount Vaea begraben, wo er einen Blick auf das Meer hatte. Sein Grabstein trägt die Inschrift:

„Unter dem weiten und sternenreichen Himmel Begrabe mich auf dem Berg, auf einer Insel Hier liegt er, der die Welt liebte und sie lachend verließ Robert Louis Stevenson“

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