Am 7. Januar feiern viele Menschen weltweit den Tempura-Tag, einen Tag, der dem frittierten Gericht aus Japan gewidmet ist. Tempura besteht aus verschiedenen Zutaten, wie Meeresfrüchten oder Gemüse, die in einem leichten Teig aus Mehl, Ei und Wasser getaucht und in heißem Öl ausgebacken werden. Das Ergebnis ist eine knusprige und goldene Köstlichkeit, die mit einer Dip-Sauce aus Reiswein und Sojasauce serviert wird.
Tempura hat eine lange und interessante Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Damals wurde es von portugiesischen Jesuiten-Missionaren in Nagasaki eingeführt, die es während der Fastenzeit aßen, in der die katholische Kirche den Verzehr von Fleisch verbot. Der Name Tempura leitet sich vom lateinischen Wort “tempora” ab, das “Zeiten” bedeutet und auf die Fastenzeit anspielt.
Tempura wurde schnell zu einem beliebten und typischen Gericht der japanischen Küche, das sich im Laufe der Zeit weiterentwickelte und verfeinerte. Heute kann man Tempura in verschiedenen Variationen finden, zum Beispiel als Füllung für Sushi, als Topping für Nudelsuppen oder Reisschalen oder als eigenständiges Gericht mit verschiedenen Beilagen.
Auch in Deutschland erfreut sich Tempura einer großen Nachfrage, vor allem unter den Liebhabern der asiatischen Küche. Laut einer Analyse von Tastewise, einer Plattform für Lebensmitteltrends und -daten, wird Tempura in 4,09% der Restaurants in Deutschland angeboten, wobei Garnelen-Tempura die häufigste Variante ist.
