Am 4. Juli feiern Fans und Künstler weltweit den Tag der Country-Musik. Dieser Tag soll die Vielfalt und den Reichtum dieses Musikgenres würdigen, das seine Wurzeln in den USA hat, aber auch in vielen anderen Ländern Anklang findet.
Country-Musik ist eine Mischung aus verschiedenen Musikstilen, die von den Siedlern aus Europa und Afrika im 18. und 19. Jahrhundert in die USA gebracht wurden. Sie spiegelt die Erfahrungen und Gefühle der Menschen wider, die auf dem Land oder in kleinen Städten lebten. Zu den typischen Instrumenten gehören die Gitarre, die Fiddle, das Banjo, die Mundharmonika und die Pedal-Steel-Gitarre.
Zu den bekanntesten Vertretern der Country-Musik gehören Johnny Cash, Dolly Parton, Willie Nelson, Garth Brooks, Shania Twain, Kris Kristofferson und viele mehr. Sie haben mit ihren Songs Millionen von Menschen berührt und beeinflusst. Die Country-Musik hat auch viele Subgenres hervorgebracht, wie zum Beispiel Bluegrass, Honky-Tonk, Western Swing, Rockabilly, Country-Rock und Country-Pop.
Der Tag der Country-Musik wurde in den 1950er Jahren von der US-amerikanischen Country Music Deejay Association (CMDJA) ins Leben gerufen, um den Country-Musiker und Songwriter James Charles „Jimmie“ Rodgers (1897 – 1933) zu ehren. Rodgers gilt als einer der ersten Stars und Väter der Country-Musik. Der 4. Juli wurde wahrscheinlich gewählt, weil er auch der amerikanische Unabhängigkeitstag ist und die Country-Musik als sehr amerikanisch angesehen wird. Seit 2003 gibt es zusätzlich auch noch den Internationalen Tag der Country-Musik, der auf den 17. September fällt, den Geburtstag des Country-Musikers und Songwriters Hank Williams.

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