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3. November 1921 – Geburtstag Charles Bronson

Der US-amerikanische Schauspieler Charles Bronson, der vor allem für seine Rollen in Western- und Actionfilmen bekannt war, hätte heute seinen Geburtstag gefeiert.

Der US-amerikanische Schauspieler Charles Bronson, der vor allem für seine Rollen in Western- und Actionfilmen bekannt war, hätte heute seinen 103. Geburtstag gefeiert. Bronson wurde am 3. November 1921 in Ehrenfeld, Pennsylvania, als Charles Dennis Buchinsky geboren. Sein Vater war ein Bergmann, der starb, als Bronson zehn Jahre alt war. Um seine Familie zu unterstützen, arbeitete er als Jugendlicher selbst in einem Kohlebergwerk, was er später als eine seiner schlimmsten Erfahrungen bezeichnete. Er sprach fließend Russisch, Litauisch und Griechisch.

Im Zweiten Weltkrieg diente Bronson als Bordschütze eines B-29-Bombers und wurde für eine Verwundung mit dem Purple Heart ausgezeichnet. Nach dem Krieg arbeitete er als Boxer und Gelegenheitsarbeiter, bevor er Kunst in Philadelphia studierte. Er interessierte sich zeitlebens für die Malerei und stellte unter seinem Geburtsnamen Buchinsky erfolgreich Bilder aus. Er begann seine Schauspielkarriere am Pasadena Playhouse, wo er kleinere Rollen übernahm.

1951 bekam er seine erste kleine Hollywood-Rolle von Regisseur Henry Hathaway angeboten. In den folgenden Jahren spielte er vor allem Nebenrollen in Filmen wie Die Faust im Nacken (1954), Die glorreichen Sieben (1960) oder Gesprengte Ketten (1963). Er änderte seinen Namen in Charles Bronson, um nicht mit dem Kommunismus in Verbindung gebracht zu werden, da sein Geburtsname Buchinsky an den sowjetischen Politiker Nikolai Bucharin erinnerte.

1968 gelang ihm der internationale Durchbruch mit seiner Rolle als mysteriöser Mundharmonikaspieler in Sergio Leones Westernepos Spiel mir das Lied vom Tod. Der Film wurde zu einem Klassiker des Genres und machte Bronson zu einem Star in Europa, wo er fortan als Il Brutto (Der Hässliche) oder Le Sacre Monstre (Das Heilige Monster) verehrt wurde.

1974 kehrte er nach Hollywood zurück und spielte die Hauptrolle in dem Selbstjustiz-Thriller Ein Mann sieht rot, der zu seinem größten kommerziellen Erfolg wurde. Der Film löste eine Kontroverse über die Darstellung von Gewalt und Rache aus, wurde aber auch von Kritikern wie Roger Ebert gelobt. Bronson wiederholte seine Rolle als Architekt Paul Kersey, der nach dem Mord an seiner Frau und der Vergewaltigung seiner Tochter zum Vigilanten wird, in vier Fortsetzungen bis 1994.

Bronson drehte auch mehrere Filme mit seiner zweiten Ehefrau Jill Ireland, die er 1968 geheiratet hatte. Die beiden galten als eines der glücklichsten Paare in Hollywood, bis Ireland 1990 an Brustkrebs starb. Bronson hatte sie über seinen Kollegen David McCallum kennengelernt, mit dem er in Gesprengte Ketten zu sehen war. Ireland hatte sich 1967 von McCallum scheiden lassen. Bronson und Ireland hatten zusammen sieben Kinder aus früheren Ehen sowie eine gemeinsame Tochter und ein adoptiertes Kind.

In den 1980er und 1990er Jahren spielte Bronson weiterhin in Actionfilmen wie Das Gesetz ist der Tod (1986), Kinjite – Tödliches Tabu (1989) oder Das Weiße im Auge (1991), die jedoch meist nur mäßigen Erfolg hatten. Seine letzte Rolle hatte er 1999 in dem Fernsehfilm Family of Cops III – Unter Mordverdacht, in dem er zum dritten Mal den Polizeichef Paul Fein spielte. Er zog sich danach aus dem Filmgeschäft zurück, da seine Gesundheit sich verschlechterte.

Charles Bronson starb am 30. August 2003 im Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles an den Folgen einer Lungenentzündung und Alzheimer. Er wurde auf dem Brownsville Cemetery in West Windsor, Vermont, beigesetzt. Er hinterließ seine dritte Ehefrau Kim Weeks, die er 1998 geheiratet hatte, sowie vier leibliche und drei adoptierte Kinder.

Bild: Vicki L. Miller Shutterstock | Shutterstock

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