Heute vor 49 Jahren starb einer der berühmtesten und erfolgreichsten Krimi-Autoren der Welt: Agatha Christie. Sie wurde am 15. September 1890 in Torquay, England, geboren und veröffentlichte im Laufe ihres Lebens 66 Detektivromane, 14 Kurzgeschichtensammlungen und mehrere Bühnenstücke. Ihre Werke wurden in über 100 Sprachen übersetzt und sollen eine Weltauflage von über zwei Milliarden erreicht haben.
Agatha Christie schuf einige der bekanntesten und beliebtesten Figuren der Kriminalliteratur, wie den belgischen Detektiv Hercule Poirot, die altjüngferliche Miss Marple, das Ehepaar Tommy und Tuppence Beresford oder die Krimi-Autorin Ariadne Oliver. Ihre Geschichten zeichnen sich durch raffinierte Plots, überraschende Wendungen und psychologische Tiefe aus. Sie gilt als Meister des klassischen Whodunit, bei dem der Leser gemeinsam mit dem Ermittler versucht, den Täter zu identifizieren.
Agatha Christie war nicht nur ein erfolgreicher Schriftsteller, sondern auch eine faszinierende Persönlichkeit. Sie reiste viel, unterstützte ihren zweiten Ehemann, den Archäologen Max Mallowan, bei seinen Ausgrabungen im Nahen Osten und erlebte 1926 ihren eigenen Kriminalfall: Sie verschwand unter mysteriösen Umständen und bis heute ist diese Geschichte ungelöst.
Christie schrieb auch unter dem Pseudonym Mary Westmacott sechs Liebesromane, die einen anderen Aspekt ihres Schaffens zeigen.
Der Autor starb am 12. Januar 1976 im Alter von 85 Jahren in Wallingford, Großbritannien. Sie hinterließ ein beeindruckendes literarisches Erbe, das bis heute viele Leser und Zuschauer begeistert und inspiriert. Ihre Werke wurden vielfach für Kino, Fernsehen, Radio und Computerspiele adaptiert und sind immer wieder Gegenstand von Analysen, Interpretationen und Hommagen.

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