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28. Februar 2025 – Rußiger Freitag

Der Rußige Freitag ist ein traditioneller Tag in der schwäbisch-alemannischen Fastnacht, der vor allem bei Kindern beliebt ist.

Der Rußige Freitag ist ein traditioneller Tag in der schwäbisch-alemannischen Fastnacht, der vor allem bei Kindern beliebt ist. An diesem Tag versuchen sie, sich gegenseitig das Gesicht mit Ruß zu schwärzen. Doch woher kommt dieser Brauch und was bedeutet er?

Der Rußige Freitag findet immer am Freitag vor Aschermittwoch statt, also am 51. Tag vor Ostersonntag. Der frühestmögliche Termin ist der 30. Januar, der spätestmögliche ist der 5. März. In diesem Jahr fällt der Rußige Freitag auf den 28. Februar.

Der Name stammt daher, dass früher an diesem Tag die Narren versucht haben, Leuten Ruß ins Gesicht zu schmieren. Dies sollte eine symbolische Reinigung von den Sünden des vergangenen Jahres darstellen. Außerdem sollte es die Menschen an die Vergänglichkeit des Lebens erinnern, wie es auch der Aschermittwoch tut.

In Oberschwaben und Vorarlberg heißt der Tag auch Bromiger Freitag. An diesem Tag schwärzten früher die Buben den Mädchen das Gesicht mit Ruß und Brombeeren oder Brombeermarmelade. Dies sollte eine Anspielung auf die sexuelle Befleckung sein, die in der Fastenzeit vermieden werden sollte.

Heutzutage ist der Rußige Freitag ein fröhlicher Tag, an dem Kinder sich gegenseitig mit Ruß oder Schuhcreme das Gesicht bemalen. Dabei geht es nicht mehr um Sünde oder Reinigung, sondern um Spaß und Schabernack. Der Rußige Freitag ist ein Zeichen dafür, dass die schwäbisch-alemannische Fastnacht ein lebendiger Brauch ist, der sich immer wieder wandelt und erneuert.

Bild: Werner Niedermeier | Werner Niedermeier
KI-Bild: Werner Niedermeier

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  • Rußiger Freitag Bub schmiert Mädchen schwarze Farbe ins Gesicht KI wn: Werner Niedermeier | Werner Niedermeier

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