Der Tag der Umarmung und des High Five (National Hug and High Five Day) wird jedes Jahr am 12. September begangen und erinnert daran, wie wirkungsvoll kleine Gesten im menschlichen Miteinander sein können. Ins Leben gerufen wurde dieser Tag im Jahr 2021 von David Hale Sylvester, der von vielen einfach „Big Dave“ genannt wird. Der US-Amerikaner ist Autor, Motivationstrainer und Aktivist, der sich seit Jahren mit Aktionen für Nähe und Menschlichkeit einsetzt. Bekannt wurde er vor allem durch seine weltweiten Umarmungsaktionen, bei denen er Menschen in den verschiedensten Städten begegnete und durch eine einfache Umarmung Verbindung stiftete.
Seine persönliche Geschichte spielt dabei eine entscheidende Rolle. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001, bei denen er Freunde verlor, suchte er nach einem Weg, Trost zu finden und Hoffnung zu bewahren. Für ihn waren Umarmungen und High Fives mehr als spontane Gesten, sie wurden zu Symbolen für Mitgefühl, Aufmunterung und Gemeinschaft. Mit der Einführung des Tages wollte er diese Erfahrung weitergeben und die Menschen daran erinnern, wie viel eine kleine Geste im Alltag bewirken kann.
Der Tag der Umarmung und des High Five verbindet zwei Handlungen, die auf der ganzen Welt verstanden werden. Eine Umarmung vermittelt Geborgenheit und Wärme, das High Five steht für Freude, Zustimmung und gemeinsames Feiern. Beide Gesten brauchen keine Worte, sie überwinden Sprachbarrieren und können selbst zwischen Fremden ein Gefühl der Nähe erzeugen. Damit setzen sie ein bewusstes Zeichen gegen Anonymität und Distanz, die den modernen Alltag oft prägen.
Auch wenn der Aktionstag bislang vor allem in den Vereinigten Staaten bekannt ist, trägt er eine universelle Botschaft in sich. Ob in der Familie, unter Freunden oder im zufälligen Kontakt im öffentlichen Raum, Umarmungen und High Fives können den sozialen Alltag bereichern und positive Impulse setzen.
