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31. Oktober 2024 – Frankenstein-Freitag

Am letzten Freitag im Oktober ist es wieder soweit: Der Frankenstein-Freitag steht vor der Tür.

Am letzten Freitag im Oktober ist es wieder soweit: Der Frankenstein-Freitag steht vor der Tür. Dieser Tag wurde 1997 von Ron MacCloskey aus Westfield, New Jersey, ins Leben gerufen, um die Geburt von Frankensteins Monster und seinem Schöpfer zu ehren.

Frankenstein ist der Name des jungen Wissenschaftlers, der in dem gleichnamigen Roman von Mary Shelley ein künstliches Geschöpf aus Leichenteilen erschafft. Das Monster, das oft fälschlicherweise als Frankenstein bezeichnet wird, hat kein eigenes Namen und leidet unter der Ablehnung seines Schöpfers und der Gesellschaft. Der Roman gilt als einer der ersten Science-Fiction-Romane und als ein Meisterwerk der Schauerliteratur.

Mary Shelley war eine englische Schriftstellerin, die den Roman im Alter von nur 18 Jahren schrieb. Sie wurde am 30. August 1797 geboren und starb am 1. Februar 1851. Sie war die Tochter des Philosophen William Godwin und der Frauenrechtlerin Mary Wollstonecraft. Sie heiratete den berühmten Dichter Percy Bysshe Shelley, mit dem sie mehrere Kinder hatte, von denen aber nur eines überlebte. Sie war auch die Mutter des Schriftstellers Percy Florence Shelley.

Der Frankenstein-Freitag ist eine Gelegenheit, um das literarische Erbe von Mary Shelley zu würdigen und sich mit dem Schicksal ihres tragischen Helden auseinanderzusetzen. An diesem Tag kann man zum Beispiel den Roman lesen oder eine Verfilmung anschauen, sich als Frankenstein oder sein Monster verkleiden, eine Party mit gruseligen Snacks veranstalten oder eine Reise zur Burg Frankenstein in Deutschland planen, die als eine mögliche Inspiration für den Roman gilt.

Wie auch immer man den Frankenstein-Freitag begeht, man sollte nicht vergessen, dass hinter dem Monster ein Mensch steckt, der nach Liebe und Anerkennung sucht. Wie das Monster selbst sagt: „Ich bin einsam und elend; nur jemand wie ich kann mein Leiden verstehen.“

Bildquellen auf dieser Seite:

  • Agnetha Fältskog 1976 Public Domain: Public Domain | Public Domain

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