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19. November 2025 – Tag der Suppe

Am 19. November ist in Deutschland der Tag der Suppe. Dieser Aktionstag soll die Aufmerksamkeit auf die vielfältigen und gesunden Eigenschaften von Suppen lenken.

Am 19. November ist in Deutschland der Tag der Suppe. Dieser Aktionstag soll die Aufmerksamkeit auf die vielfältigen und gesunden Eigenschaften von Suppen lenken, aber auch auf die soziale und kulturelle Bedeutung dieser Speise. Suppen sind nicht nur lecker und wärmend, sondern auch leicht und günstig zuzubereiten. Sie können aus verschiedenen Zutaten wie Gemüse, Fleisch, Fisch, Obst oder Gewürzen bestehen und je nach Region und Tradition unterschiedliche Formen und Namen annehmen.

Es gibt viele verschiedene Arten von Suppen in Deutschland, die je nach Region, Tradition und Geschmack variieren. Für Besserwisser hier einige der beliebtesten und bekanntesten Suppen:

  • Brühe: Eine klare Suppe, die aus Fleisch, Knochen, Gemüse und Gewürzen gekocht wird. Sie wird oft mit Einlagen wie Nudeln, Grießnockerl, Flädle oder Eierstich serviert.
  • Cremesuppe: Eine gebundene Suppe, die aus püriertem oder passiertem Gemüse, Fleisch oder Fisch und Sahne oder Milch besteht. Sie wird meist mit Croutons, gerösteten Kernen oder frischen Kräutern garniert. Beispiele sind Kürbissuppe, Spargelsuppe oder Kartoffelsuppe.
  • Eintopf: Eine dicke Suppe, die aus verschiedenen Zutaten wie Gemüse, Fleisch, Hülsenfrüchten oder Getreide in einem Topf gekocht wird. Sie ist oft sehr sättigend und nahrhaft. Beispiele sind Erbsensuppe, Linsensuppe oder Gulaschsuppe.
  • Fruchtsuppe: Eine süße Suppe, die aus frischen oder getrockneten Früchten, Wasser oder Saft, Zucker und Gewürzen gekocht oder kalt angerührt wird. Sie wird oft als Dessert oder Zwischenmahlzeit gegessen. Beispiele sind Rote Grütze, Apfelsuppe oder Kirschsuppe.
  • Kaltschale: Eine kalte Suppe, die aus Früchten, Gemüse, Joghurt, Buttermilch oder anderen Milchprodukten und Gewürzen zubereitet wird. Sie wird oft als Erfrischung oder Vorspeise im Sommer serviert. Beispiele sind Gazpacho, Gurkensuppe oder Melonensuppe.

Der Tag der Suppe wurde wahrscheinlich vom Memminger Lebensmittelhersteller GEFRO ins Leben gerufen, um Geld für die ortsansässige Tafel zu sammeln. Die Tafel ist eine gemeinnützige Organisation, die überschüssige Lebensmittel an bedürftige Menschen verteilt. Anlässlich des Tages der Suppe spendet GEFRO für jede Bestellung, die an diesem Tag eingeht, einen Euro an die Tafel. Außerdem bietet das Unternehmen verschiedene Suppenprodukte und Rezepte auf seiner Website an.

Aber auch andere Initiativen und Einrichtungen nutzen den Tag der Suppe, um auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen oder einfach gemeinsam zu essen. So veranstaltet zum Beispiel die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) jedes Jahr eine Suppenaktion, bei der in vielen Gemeinden Suppe gekocht und gegen eine Spende angeboten wird. Der Erlös kommt verschiedenen sozialen und ökologischen Projekten zugute. Auch in Schulen, Kindergärten, Seniorenheimen oder Firmen kann der Tag der Suppe als Anlass genommen werden, um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Der Tag der Suppe ist also mehr als nur ein kulinarischer Feiertag. Er ist eine Gelegenheit, um Solidarität, Vielfalt und Genuss zu feiern. Ob Eintopf, Brühe, Creme oder Gazpacho, ob mit Löffel, Stäbchen oder Brot, ob zu Hause, in der Kantine oder im Restaurant, ob allein, mit Freunden oder mit Fremden – an diesem Tag gilt: Suppe für alle!

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