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12. Dezember 1915 – Geburtstag Frank Sinatra

Heute hätte Frank Sinatra, einer der größten Sänger, Schauspieler und Entertainer des 20. Jahrhunderts, seinen Geburtstag gefeiert.

Heute hätte Frank Sinatra, einer der größten Sänger, Schauspieler und Entertainer des 20. Jahrhunderts, seinen Geburtstag gefeiert. Der am 12. Dezember 1915 in Hoboken, New Jersey, geborene Sohn italienischer Einwanderer prägte mit seiner unverwechselbaren Stimme, seinem Charme und seinem Stil die Musik- und Filmgeschichte.

Frank Sinatra begann seine Karriere in der Swing-Ära als Sänger in den Orchestern von Harry James und Tommy Dorsey. Schon früh wurde er zum Idol der sogenannten Bobby-Soxers, jener jugendlichen Fans, die ihm kreischend zujubelten. 1946 erschien mit „The Voice of Frank Sinatra“ sein Debütalbum; 1953 wechselte er zu Capitol Records und nahm dort einige seiner bedeutendsten Werke auf, darunter „In the Wee Small Hours“, „Songs for Swingin’ Lovers“ und „Come Fly with Me“.

1960 gründete Sinatra mit Reprise Records sein eigenes Label und arbeitete fortan mit prägenden Komponisten und Arrangeuren wie Cole Porter, George Gershwin, Nelson Riddle und Quincy Jones zusammen. In dieser Zeit entstanden Lieder wie „Strangers in the Night“, „My Way“ und „New York, New York“, die ihn endgültig zum Weltstar machten. Insgesamt wurden seine Alben mehr als 150 Millionen Mal verkauft.

Sinatra war auch ein erfolgreicher Filmstar, der einen Oscar als bester Nebendarsteller für den Film “Verdammt in alle Ewigkeit” (1953) gewann und eine Nominierung als bester Hauptdarsteller für “Der Mann mit dem goldenen Arm” (1955) erhielt. Er spielte in Musicals wie “Die oberen Zehntausend” (1956) mit Grace Kelly, in Dramen wie “Der Mannchurianische Kandidat” (1962) und in Komödien wie “Eine Nummer zu groß” (1966) mit Dean Martin. Auch war er Teil des berühmten “Rat Pack”, einer Gruppe von befreundeten Künstlern, die in Las Vegas auftraten und für ihre humorvollen und spontanen Shows bekannt waren. Zu seinen Freunden gehörten Martin, Sammy Davis Jr., Peter Lawford und Joey Bishop.

Frank Sinatra war mehrfach verheiratet und Vater von drei Kindern, Nancy, Frank Jr. und Tina. Sein Privatleben stand oft im öffentlichen Fokus, nicht zuletzt wegen seiner Beziehungen zu berühmten Schauspielerinnen wie Ava Gardner, Mia Farrow und Lauren Bacall.

Neben seiner künstlerischen Arbeit zeigte er auch politisches und gesellschaftliches Engagement. Zunächst unterstützte er die Demokratische Partei, wandte sich später jedoch den Republikanern zu. Unabhängig davon setzte er sich konsequent für Bürgerrechte, gegen Rassismus und für humanitäre Anliegen ein. Für sein Lebenswerk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter mehrere Grammy Awards sowie hohe staatliche Ehrungen wie die Presidential Medal of Freedom im Jahr 1985 und die Congressional Gold Medal.

Sinatra erklärte 1971 seinen Abschied von der Bühne, kehrte aber zwei Jahre später zurück. Er trat bis in die 1990er Jahre auf und gab sein letztes Konzert im Jahr 1995. Er starb am 14. Mai 1998 in Los Angeles im Alter von 82 Jahren an einem Herzinfarkt. Auf seinem Grabstein auf dem Desert Memorial Park in Cathedral City, Kalifornien, steht sein berühmter Ausspruch “The Best Is Yet to Come”.

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