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1. Februar 2026 – Tag des Robinson Crusoe

Am 1. Februar ist der Tag des Robinson Crusoe, ein Tag, der an den berühmten Roman von Daniel Defoe erinnert, der vor über 300 Jahren erschienen ist.

Am 1. Februar ist der Tag des Robinson Crusoe, ein Tag, der an den berühmten Roman von Daniel Defoe erinnert, der vor über 300 Jahren erschienen ist. Der Roman erzählt die Geschichte eines Schiffbrüchigen, der 28 Jahre lang auf einer einsamen Insel überlebt und dabei viele Herausforderungen meistert. Er gilt als einer der ersten und einflussreichsten Abenteuerromane der Weltliteratur und hat zahlreiche Nachahmer und Adaptionen hervorgebracht.

Der Tag des Robinson Crusoe wurde 1999 von dem britischen Schriftsteller Richard Platt ins Leben gerufen, der ein großer Fan des Romans war und ihn als Inspiration für seine eigenen Bücher nutzte. Platt wollte mit dem Tag die Faszination für das Überleben in der Wildnis und die Freude am Lesen fördern. Er schlug vor, dass die Menschen an diesem Tag den Roman lesen oder sich eine Verfilmung anschauen, sich als Robinson Crusoe oder seinen treuen Begleiter Freitag verkleiden oder sogar eine eigene Insel aus Pappe oder anderen Materialien basteln.

Der Roman basiert teilweise auf der wahren Geschichte des schottischen Seemanns Alexander Selkirk, der von 1704 bis 1709 auf einer Insel im Pazifik lebte, nachdem er sich mit seinem Kapitän zerstritten hatte. Selkirk wurde schließlich von einem anderen Schiff gerettet und seine Erlebnisse wurden in England bekannt. Daniel Defoe, der selbst ein erfahrener Journalist und Schriftsteller war, griff diese Geschichte auf und veränderte sie nach seinem Geschmack. Er erfand den Namen Robinson Crusoe, verlegte die Handlung nach Amerika und fügte viele spannende Details hinzu, wie die Begegnung mit Kannibalen, die Rettung von Freitag, die Entdeckung eines Schiffswracks oder die Zähmung von Tieren.

Das Buch war ein sofortiger Erfolg und wurde in viele Sprachen übersetzt. Es gilt als eines der ersten englischen Romane überhaupt und als Vorläufer der Gattung der Robinsonade, die das Motiv des Gestrandeten auf einer Insel aufgreift. Zu den bekanntesten Beispielen dieser Gattung gehören “Die Schatzinsel” von Robert Louis Stevenson, “Der Schweizerische Robinson” von Johann David Wyss oder “Die Insel der blauen Delfine” von Scott O’Dell. Auch in der Film- und Fernsehgeschichte gibt es viele Anspielungen auf Robinson Crusoe, wie zum Beispiel die Serie “Lost”, der Film “Cast Away” mit Tom Hanks oder die Zeichentrickserie “Robinson Sucroe”.

Der Tag des Robinson Crusoe ist also eine gute Gelegenheit, sich in die Welt des Abenteuers und der Fantasie zu begeben und einen Klassiker der Literatur zu würdigen. Ob man sich nun auf eine einsame Insel träumt oder einfach nur ein gutes Buch genießt, der Tag bietet für jeden etwas. Wie Robinson Crusoe selbst sagte: „Es ist nie zu spät, klug zu werden.“

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