Am ersten Sonntag im Februar wird in Großbritannien der Tag des Yorkshire Pudding (National Yorkshire Pudding Day) gefeiert. Dieser Tag ehrt eine traditionelle Beilage, die aus einem Teig aus Eiern, Mehl und Milch besteht und im Ofen gebacken wird. Der Yorkshire Pudding ist besonders beliebt, wenn er mit Bratenfleisch und Soße serviert wird.
Der Ursprung des Yorkshire Puddings ist nicht genau bekannt, aber er wird seit dem 18. Jahrhundert mit der Region Yorkshire in Nordengland verbunden. Der erste gedruckte Rezept, das den Namen “Yorkshire Pudding” verwendete, erschien 1747 in dem Buch “The Art of Cookery Made Plain and Easy” von Hannah Glasse. Sie unterschied damit die leichten und knusprigen Puddings aus dieser Gegend von den anderen Teigpuddings in England.
Der Zweck des Yorkshire Puddings war ursprünglich nicht, als Teil der Hauptspeise zu dienen, sondern als Vorspeise mit Soße, um den Appetit zu stillen, bevor das teure Fleisch serviert wurde. Der Pudding wurde unter dem Fleisch (meist Rind) gebacken, das über dem Feuer an einem Spieß geröstet wurde. So konnte das Fett und der Saft des Fleisches in den Teig tropfen und ihm Geschmack und Farbe verleihen. Dies war auch eine Möglichkeit, das kostbare Fett, das für die Ernährung wichtig war, zu nutzen, anstatt es zu verschwenden.
Die Zubereitung von Yorkshire Pudding ist denkbar einfach: Man benötigt lediglich Eier, Mehl, Milch und Salz. Der Teig wird in eine heiße Form mit etwas Fett gegeben und im Ofen gebacken. Im Idealfall geht der Pudding schön auf und wird knusprig im Äußeren und weich im Inneren.
Yorkshire Pudding kann sowohl herzhaft als auch süß genossen werden. Die klassische Variante ist natürlich die herzhafte Beilage zum Braten. Aber auch mit Soßen, Pilzen oder Käse gefüllt, macht der Yorkshire Pudding eine gute Figur. Als süße Leckerei kann er mit Früchten, Eis oder Sahne serviert werden.
