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4. März 2026 – Tag des Skitourengehens

Der Tag des Skitourengehens (National Backcountry Ski Day) wird jedes Jahr am 4. März begangen und würdigt eine Form des Wintersports, die in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr Anhänger gefunden hat: das Skifahren abseits präparierter Pisten.

Der Tag des Skitourengehens (National Backcountry Ski Day) wird jedes Jahr am 4. März begangen. Der Aktionstag würdigt eine Form des Wintersports, die in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr Anhänger gefunden hat: das Skifahren abseits präparierter Pisten und Liftanlagen im freien Gelände der Berge. Während klassische Skigebiete mit ihren Seilbahnen und gesicherten Abfahrten vielen Menschen vertraut sind, steht beim Skitourengehen die eigenständige Bewegung durch unberührte Winterlandschaften im Mittelpunkt.

Der Begriff „Backcountry“ bezeichnet abgelegenes Gelände außerhalb der kontrollierten Skigebiete. Skitourengeher steigen mit speziellen Tourenski selbst auf den Berg, meist mithilfe von sogenannten Steigfellen unter den Skiern, die ein Zurückrutschen verhindern. Erst nach dem oft langen und anstrengenden Aufstieg folgt die Abfahrt durch unpräparierte Hänge, Wälder oder offene Hochgebirgslandschaften. Diese Form des Skifahrens verbindet sportliche Herausforderung mit intensiven Naturerlebnissen und gilt vielen als besonders ursprüngliche Art des Wintersports.

Die Wurzeln des Skitourengehens reichen weit zurück. In Skandinavien wurden Skier schon vor Jahrhunderten als Fortbewegungsmittel im Winter genutzt, lange bevor das Skifahren zu einem organisierten Sport wurde. Besonders in Norwegen entwickelten sich im 19. Jahrhundert Techniken und Wettbewerbe, die den modernen Skisport prägten. Auch heute noch ist das Skitourengehen eng mit dieser Tradition verbunden; der Weg auf den Berg erfolgt aus eigener Kraft ohne technische Hilfe durch Lifte oder präparierte Pisten.

Der Tag des Skitourengehens geht auf eine Initiative des amerikanischen Unternehmers Peter Arlein und seines Unternehmens mountainFLOW eco-wax zurück. Ziel war es, auf die wachsende Gemeinschaft von Skitourengehern aufmerksam zu machen und zugleich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Berglandschaften zu werben. Gleichzeitig soll der Tag das Bewusstsein für Sicherheit im freien Gelände stärken, denn immer mehr Wintersportler verlassen klassische Skigebiete und suchen das Erlebnis unberührter Hänge.

Gerade diese Freiheit macht den Reiz des Skitourengehens aus, bringt jedoch auch besondere Risiken mit sich. Abseits gesicherter Pisten gibt es keine Lawinensicherung, keine permanenten Rettungsdienste und oft auch keine markierten Routen. Lawinengefahr, plötzlich wechselndes Wetter, Orientierungsschwierigkeiten oder schwierige Schneeverhältnisse können selbst erfahrene Sportler vor große Herausforderungen stellen.

Aus diesem Grund empfehlen Bergsportverbände und alpine Rettungsorganisationen, Skitouren besonders in unbekanntem Gelände nur mit ausgebildeten Bergführern oder speziell geschulten Tourenführern zu unternehmen. Diese Fachleute kennen die regionalen Bedingungen, beurteilen Lawinengefahr und Wetterentwicklung und können die Route entsprechend planen. Außerdem verfügen sie über Ausbildung und Ausrüstung, um im Notfall schnell und richtig zu reagieren.

Der Tag des Skitourengehens versteht sich daher nicht nur als Würdigung eines faszinierenden Wintersports, sondern auch als Erinnerung an verantwortungsvolles Verhalten in den Bergen. Wer die winterliche Wildnis erleben möchte, sollte sich gründlich vorbereiten, die Natur respektieren und die eigene Sicherheit nicht dem Zufall überlassen. Dann kann eine Skitour zu einem der eindrucksvollsten Erlebnisse werden, die der Winter in den Bergen bereithält.

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