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7. März 2026 – Internationaler Gedenktag für im Dienst verstorbene Polizisten

Am 7. März wird weltweit der Internationale Gedenktag für im Dienst verstorbene Polizisten begangen. Der Tag geht auf INTERPOL zurück, also auf die Internationale Kriminalpolizeiliche Organisation, die diesen Gedenktag 2019 offiziell eingeführt hat.

Am 7. März wird weltweit der Internationale Gedenktag für im Dienst verstorbene Polizisten begangen. Der Tag geht auf INTERPOL zurück, also auf die Internationale Kriminalpolizeiliche Organisation, die diesen Gedenktag 2019 offiziell eingeführt hat. Er soll an Polizisten erinnern, die bei der Ausübung ihres Dienstes ums Leben gekommen sind, und zugleich das Bewusstsein dafür schärfen, dass Polizeiarbeit in vielen Ländern mit erheblichen Gefahren verbunden ist.

Die Geschichte dieses Gedenktages beginnt nicht erst mit der offiziellen Einführung im Jahr 2019. Bereits im März 2018 hatte INTERPOL an seinem Generalsekretariat in Lyon und am Global Complex for Innovation in Singapur Gedenkstätten enthüllt, die an im Dienst getötete Polizisten erinnern. Aus diesem Gedenken entwickelte sich im folgenden Jahr ein fester internationaler Termin. Nach Angaben von INTERPOL war der 7. März 2019 der erste offizielle Internationale Gedenktag für gefallene Polizisten. Die Organisation begründete den Schritt damit, dass Polizeikräfte in ihren 194 Mitgliedsländern täglich Risiken ausgesetzt sind und dass ihre Opfer nicht nur national, sondern auch im internationalen Zusammenhang gewürdigt werden sollten.

Seither hat sich der 7. März als weltweiter Tag der Erinnerung etabliert. In vielen Ländern werden an diesem Datum Flaggen auf halbmast gesetzt, Schweigeminuten abgehalten und Gedenkfeiern organisiert. Im Jahr 2020 wurde der Tag erstmals auch bei den Vereinten Nationen begangen, unterstützt durch das INTERPOL Büro bei den Vereinten Nationen in New York. Damit erhielt das Gedenken eine noch deutlichere internationale Sichtbarkeit. In den folgenden Jahren rückte INTERPOL immer wieder heraus, dass der Tag nicht nur den Toten gilt, sondern auch ihren Familien, Kollegen und den Polizeibehörden, die mit dem Verlust leben müssen.

Inhaltlich steht der Tag für mehr als ein bloßes Ritual. INTERPOL beschreibt ihn als gemeinsame Erinnerung an Männer und Frauen, die im Dienst für öffentliche Sicherheit, Rechtsstaat und Schutz der Bevölkerung ihr Leben verloren haben. Die Organisation verweist darauf, dass viele Polizisten weltweit als Ersthelfer in gefährliche Lagen gehen und damit Aufgaben übernehmen, die für die Gesellschaft unverzichtbar sind. Gerade weil Polizeiarbeit in sehr unterschiedlichen politischen, sozialen und sicherheitspolitischen Bedingungen stattfindet, soll der Gedenktag ein gemeinsames Zeichen über Grenzen hinweg setzen.

Auch die Form des Gedenkens hat sich weiterentwickelt. Für den 7. März rief INTERPOL seine Mitgliedsländer dazu auf, bedeutende Gebäude, Denkmäler und Polizeistandorte in Blau zu beleuchten, also in der Farbe der Organisation. So entsteht über die Zeitzonen hinweg eine sichtbare Kette der Erinnerung, beginnend im Pazifik und weiter über Asien, Afrika, Europa und Amerika. Diese Entwicklung zeigt, wie sich aus einem institutionellen Gedenktag schrittweise ein weltweit erkennbares Symbol des Respekts entwickelt hat.

Der Internationale Gedenktag für im Dienst verstorbene Polizisten ist damit ein vergleichsweise junger, aber inzwischen fest verankerter Termin im internationalen Polizeikalender. Ins Leben gerufen wurde er von INTERPOL; gewachsen ist er aus dem Wunsch, gefallene Polizisten nicht nur national, sondern als Teil einer weltweiten Gemeinschaft des Dienstes und der Verantwortung zu würdigen. Am 7. März geht es deshalb nicht um große Worte, sondern um eine schlichte Botschaft: Wer im Schutz anderer sein Leben verloren hat, soll nicht vergessen werden.

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