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9. März 2026 – Tag der Fleischbällchen

Am 9. März ist es wieder soweit: Der nationale Tag der Fleischbällchen (engl. National Meatball Day) wird in den USA gefeiert.

Am 9. März ist es wieder soweit: Der Tag der Fleischbällchen (engl. National Meatball Day) wird in den USA gefeiert. Dieser Tag ist eine Gelegenheit, die vielfältigen Variationen und Traditionen rund um dieses beliebte Gericht zu würdigen. Ob mit Rind, Schwein, Kalb, Huhn oder Fisch; Fleischbällchen sind in fast jeder Kultur zu finden und lassen sich mit verschiedenen Saucen, Beilagen und Gewürzen kombinieren.

Die Ursprünge der Fleischbällchen sind nicht eindeutig geklärt, aber es gibt Hinweise darauf, dass sie schon in der Antike bekannt waren. So finden sich Rezepte für Fleischbällchen in alten chinesischen, arabischen und römischen Texten. Die italienischen Einwanderer brachten im 19. Jahrhundert die Spaghetti mit Fleischbällchen nach Amerika, wo sie zu einem Klassiker der italo-amerikanischen Küche wurden. Im 20. Jahrhundert entstand das Fleischbällchen-Sandwich, eine weitere Fusion aus beiden Kulturen.

Wer hat den Tag der Fleischbällchen ins Leben gerufen? Leider ist diese Frage nicht eindeutig zu beantworten, da es keine offiziellen Angaben über den Initiator oder das Gründungsjahr gibt. Es scheint aber, dass dieser kulinarische Feiertag von einem Fleischbällchen-Fan erfunden wurde, der diesem Gericht einen besonderen Ehrentag schenken wollte. Die Wahl des Datums ist ebenfalls nicht begründet, aber vielleicht hat es etwas mit der Zahl 9 zu tun, die wie eine Kugel aussieht.

Fleischbällchen sind nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern ein beliebtes Gericht. Dabei haben sie oft unterschiedliche Namen, je nach Region, Zutaten oder Zubereitungsart. Einige Beispiele für die Vielfalt der Fleischbällchen sind:

  • Buletten: Der Name kommt vom französischen Wort “boule” für Kugel und wird vor allem in Berlin und Brandenburg verwendet. Buletten werden meist aus gemischtem Hackfleisch, Zwiebeln, Eiern, Semmelbröseln und Gewürzen geformt und in der Pfanne gebraten.
  • Frikadellen: Der Name kommt vom französischen Wort “frikandeau” für ein Fleischstück von der Keule und wird vor allem im Rheinland, in Westfalen und im Norden Deutschlands verwendet. Frikadellen werden ähnlich wie Buletten zubereitet, aber oft etwas flacher gedrückt.
  • Fleischpflanzerl: Der Name kommt vom bayerischen Wort “Pflanzerl” für kleine Pflanzen und wird vor allem in Bayern und Österreich verwendet. Fleischpflanzerl werden aus Rind- oder Schweinehackfleisch, Zwiebeln, Petersilie, Eiern, Semmelbröseln und Gewürzen geformt und in der Pfanne gebraten.
  • Köttbullar: Der Name kommt vom schwedischen Wort “kött” für Fleisch und “bullar” für Brötchen und wird in Schweden und anderen skandinavischen Ländern verwendet. Köttbullar werden aus Rind- oder Kalbshackfleisch, Zwiebeln, Eiern, Sahne, Paniermehl und Gewürzen geformt und in Butter gebraten. Sie werden oft mit Preiselbeermarmelade, Kartoffelpüree und brauner Soße serviert.
  • Meatballs: Der Name kommt vom englischen Wort “meat” für Fleisch und “balls” für Kugeln und wird in den USA und anderen englischsprachigen Ländern verwendet. Meatballs werden aus verschiedenen Sorten von Hackfleisch, Zwiebeln, Eiern, Paniermehl und Gewürzen geformt und in der Pfanne gebraten oder im Ofen gebacken. Sie werden oft mit Tomatensoße, Spaghetti oder Sandwiches gegessen.
  • Tefteli: Der Name kommt vom türkischen Wort “teftel” für Fleischbällchen und wird in Russland und anderen osteuropäischen Ländern verwendet. Tefteli werden aus Rind- oder Schweinehackfleisch, Reis, Zwiebeln, Eiern, Paniermehl und Gewürzen geformt und in einer Brühe oder Soße gekocht. Sie werden oft mit Kartoffeln, Nudeln oder Salat serviert.
  • Köfte: Der Name kommt vom persischen Wort “kūfta” für zerstampft und wird in der Türkei und anderen nahöstlichen Ländern verwendet. Köfte werden aus Lamm- oder Rindhackfleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Petersilie, Eiern, Paniermehl und Gewürzen geformt und in der Pfanne gebraten, gegrillt oder frittiert. Sie werden oft mit Fladenbrot, Salat, Joghurt oder Minzsoße serviert.
  • Ćevapčići: Der Name kommt vom türkischen Wort “çevap” für Kebab und dem slawischen Suffix “-čići” für klein und wird in Serbien, Kroatien, Bosnien und anderen Balkanländern verwendet. Ćevapčići werden aus Rind-, Lamm- oder Schweinehackfleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Paprikapulver und Gewürzen geformt und auf einem Holzspieß gegrillt. Sie werden oft mit Fladenbrot, Zwiebeln, Ajvar oder Kajmak serviert.
  • Bifteki: Der Name kommt vom englischen Wort “beefsteak” für Rindersteak und wird in Griechenland und Zypern verwendet. Bifteki werden aus Rind- oder Lammhackfleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Petersilie, Eiern, Paniermehl und Gewürzen geformt und in der Pfanne gebraten oder gegrillt. Sie werden oft mit Feta-Käse gefüllt und mit Pommes frites, Salat oder Tzatziki serviert.
  • Tsukune: Der Name kommt vom japanischen Wort “tsukuneru” für kneten und wird in Japan verwendet. Tsukune werden aus Hühnerhackfleisch, Zwiebeln, Ingwer, Eiern, Paniermehl und Gewürzen geformt und auf einem Bambusspieß gegrillt. Sie werden oft mit Teriyaki-Soße, Sesam oder Frühlingszwiebeln serviert.

Wie man sieht, sind Fleischbällchen ein universelles Gericht, das in vielen Variationen zubereitet und genossen wird. Am nationalen Tag der Fleischbällchen kann man sich von diesen Beispielen inspirieren lassen und seine eigenen Kreationen ausprobieren.

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