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14. März 2026 – Tag der Ahnenforschung

Am zweiten Samstag im März ist der Tag der Ahnenforschung (National Genealogy Day), ein Tag, an dem es erlaubt ist, in der Vergangenheit zu stöbern, um mehr über die eigenen Vorfahren zu erfahren.

Am zweiten Samstag im März ist der Tag der Ahnenforschung (National Genealogy Day), ein Tag, an dem es erlaubt ist, in der Vergangenheit zu stöbern, um mehr über die eigenen Vorfahren zu erfahren.

Die Idee für diesen Tag geht auf die Christ Church in Limerick, Irland, zurück, die ihn 2013 anlässlich ihres 200-jährigen Jubiläums ins Leben rief. Die Kirche brachte lokale Familienhistorien zusammen, die nicht nur aus ihrer eigenen Gemeinde, sondern auch aus den angrenzenden Kirchenbezirken stammten, einschließlich der Religiösen Gesellschaft der Freunde in Irland (Quäker) und der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen). Die Teilnehmer konnten dann die gesammelten Heirats- und Taufregister, die bis in die frühen 1800er Jahre zurückreichten, nutzen, um mehr über ihre Ururgroßeltern herauszufinden. Die Idee war so erfolgreich, dass der Tag in den nächsten zwei Jahren wiederholt wurde und viele Menschen dazu inspirierte, einen Blick in ihren Stammbaum zu werfen, um mehr über ihre Herkunft zu erfahren.

Das Interesse an der eigenen Genealogie ist nicht neu. Die Ahnentafel von Konfuzius, zum Beispiel, wird seit über 2.500 Jahren gepflegt, ein Guinness-Weltrekord. In westlichen Gesellschaften war die Genealogie besonders wichtig für den Adel, der sie benutzte, um zu entscheiden, wer von edler Abstammung war und wer nicht, sowie wer das Recht hatte, über welches Gebiet zu herrschen. Ähnlich wie die alten Ägypter behaupteten, dass ihre Pharaonen halb Gott und halb Mensch waren, behauptete die mittelalterliche Angelsächsische Chronik, dass der Gott Woden (vielleicht besser bekannt als der nordische Gott Odin) selbst ein direkter Vorfahre mehrerer englischer Könige war.

Die Erforschung der eigenen Genealogie kann heute ein spannendes Hobby für viele Menschen auf der ganzen Welt sein. Es ist besonders relevant in der heutigen Welt, in der die meisten Familien zerstreut sind. Wenn wir Glück haben, haben wir vielleicht unsere Großeltern als greifbare Verbindung zur Vergangenheit. Für alle anderen, die neugierig auf die Details sind, ist der Tag der Ahnenforschung ideal, um die Suche zu beginnen.

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