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20. März 2026 – Tag der Bibliomanie

Am 20. März feiern Bücherenthusiasten weltweit den Tag der Bibliomanie, einen Tag, der die Liebe zum Buch und das Phänomen des exzessiven Büchersammelns in den Fokus rückt.

Am 20. März feiern Bücherenthusiasten weltweit den Tag der Bibliomanie (Bibliomania Day), einen Tag, der die Liebe zum Buch und das Phänomen des exzessiven Büchersammelns in den Fokus rückt. Dieser Tag erinnert an die Grenze zwischen der gesunden Bibliophilie, also der Liebe zu Büchern, und der zwanghaften Bibliomanie, dem unkontrollierten Sammeln von Büchern.

Die Ursprünge des Tages der Bibliomanie lassen sich auf die 1950er Jahre zurückführen und sind eng mit der Person Stephen Blumberg verbunden, der auch als ‘Book Bandit’ bekannt wurde. Blumberg sammelte mehr als 23.600 Bücher aus 327 Bibliotheken und Institutionen in 45 Staaten, zwei kanadischen Provinzen und dem District of Columbia. Der Gesamtwert dieser Bücher wurde auf 5,3 Millionen US-Dollar geschätzt. Am 20. März 1990 wurde Blumberg schließlich vom FBI festgenommen, nachdem ein Komplize ihn verraten hatte.

Der Begriff “Bibliomanie” stammt aus den griechischen Wörtern “biblio-”, was Buch bedeutet, und “mania”, was Wahnsinn oder Raserei bedeutet. Erstmals verwendet wurde der Begriff im Jahr 1734 von dem Buchsammler Thomas Hearne. Jedoch erlangte der Begriff erst 1809 größere Bekanntheit durch Thomas Dibdins Veröffentlichung “BIBLIOMANIA or Book Madness”, in der er Bibliomanie als eine Art Krankheit, die “Buchkrankheit”, beschrieb.

Bibliomanie ist gekennzeichnet durch das Anhäufen großer Mengen von Büchern, ein ungesundes Besitzgefühl gegenüber der Sammlung und daraus resultierende Belastungen. Es gibt keine klar erkennbaren Ursachen dafür, dass eine Person Bibliomanie entwickelt. Oft entwickeln Bibliomanen bereits in jungen Jahren eine Obsession für das Sammeln von Büchern, um mit schwierigen Lebensumständen fertigzuwerden.

Der Tag der Bibliomanie soll nicht nur auf die möglichen negativen Auswirkungen des zwanghaften Büchersammelns hinweisen, sondern auch die Freude am Lesen und die Wertschätzung für Bücher feiern. Es ist ein Tag, an dem Buchliebhaber ihre Leidenschaft teilen und die Bedeutung von Büchern in unserer Gesellschaft hervorheben können.

Der Tag der Bibliomanie ist eine Gelegenheit, über unsere Beziehung zu Büchern nachzudenken und die Linie zwischen einer gesunden Leidenschaft und einer zwanghaften Obsession zu erkennen. Es ist ein Tag, der die Freude am Lesen und die Bedeutung von Büchern in unserem Leben feiert, während er gleichzeitig auf die Risiken hinweist, die mit einer übermäßigen Sammelleidenschaft einhergehen können.

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