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30. März 1945 – Geburtstag Eric Clapton

Eric Clapton, einer der bedeutendsten Gitarristen der Musikgeschichte, feiert heute seinen Geburtstag.

Eric Clapton, einer der bedeutendsten Gitarristen der Musikgeschichte, feiert heute seinen Geburtstag. Seit den 1960er-Jahren prägt der Brite mit seiner unverkennbaren Spielweise den Blues- und Rocksound. „Slowhand“, wie ihn seine Fans nennen, blickt auf eine bewegte Karriere voller musikalischer Meilensteine, persönlicher Rückschläge und beeindruckender Comebacks zurück.

Eric Patrick Clapton wurde am 30. März 1945 in Ripley, Surrey, geboren. Aufgewachsen bei seinen Großeltern, entdeckte er schon früh seine Liebe zur Musik – insbesondere zum amerikanischen Blues. Mit 17 trat er der Band „The Yardbirds“ bei, mit der er erste Erfolge feierte. Doch Clapton war der kommerzielle Kurs der Band zu „poppig“, und so verließ er sie, um sich ganz dem Blues zu widmen.

Seinen Durchbruch feierte Clapton mit der Band „John Mayall & the Bluesbreakers“, wo er sich erstmals einen Namen als Ausnahmegitarrist machte. Der Schriftzug „Clapton is God“, den Fans in London an Wände malten, stammt aus dieser Zeit. Kurz darauf gründete er die Supergroup „Cream“ mit Jack Bruce und Ginger Baker; eine Band, die Rockgeschichte schrieb und Klassiker wie Sunshine of Your Love und White Room hervorbrachte.

Nach dem Ende von Cream folgten Projekte mit „Blind Faith“ und „Derek and the Dominos“. Letztere veröffentlichte 1970 das Album Layla and Other Assorted Love Songs, dessen Titeltrack bis heute als eines seiner größten Werke gilt; inspiriert von seiner unglücklichen Liebe zu Pattie Boyd, der Ehefrau seines Freundes George Harrison.

Claptons Karriere war nicht nur von Erfolgen, sondern auch von persönlichen Krisen geprägt. In den 1970er- und 1980er-Jahren kämpfte er mit Alkohol- und Drogenproblemen, schaffte jedoch den Entzug und kehrte stärker zurück. Besonders tragisch war der Tod seines vierjährigen Sohnes Conor im Jahr 1991. Das daraufhin entstandene Lied Tears in Heaven rührte Millionen und zeigte Claptons Fähigkeit, Schmerz in Musik zu verwandeln.

Trotz gesundheitlicher Probleme, unter anderem Neuropathie, die das Gitarrespielen erschwert, tritt Clapton bis heute gelegentlich auf. Seine letzten Konzerte wurden von Fans als „emotional und eindringlich“ beschrieben. Mit über 280 Millionen verkauften Tonträgern, 18 Grammy-Auszeichnungen und einer dreifachen Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame (für seine Soloarbeit, Cream und The Yardbirds) gehört Clapton zu den Größten seines Fachs.

Eric Clapton engagierte sich in späteren Jahren stark im sozialen Bereich. 1998 gründete er das Crossroads Centre, eine Rehabilitationsklinik für Suchtkranke auf Antigua. Seine jährlichen Crossroads Guitar Festivals bringen Musiker zusammen und unterstützen das Zentrum finanziell.

Eric Clapton steht nicht nur für brillante Gitarrenriffs und emotionale Balladen, sondern auch für Durchhaltevermögen, künstlerische Integrität und die Kraft der Musik. Seine Melodien sind längst Teil des kollektiven Gedächtnisses, und werden es wohl noch lange bleiben.

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