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24. April 2026 – Bucket List-Tag

Am 24. April wird weltweit der sogenannte Bucketlist-Tag gefeiert; ein besonderer Anlass, sich mit den eigenen Lebensträumen auseinanderzusetzen und ihnen ein Stück näherzukommen.

Der Bucket List-Tag (National Bucket List Day) fällt jedes Jahr auf den 24. April. Er ist kein staatlicher Feiertag, sondern ein moderner Aktionstag aus den USA, der dazu anregen soll, über persönliche Ziele, Wünsche und unerledigte Lebensträume nachzudenken. Eingeführt wurde er in Zusammenarbeit mit dem National Day Calendar und Cindy Rhodes von Bucket List Coach Travel & Tours; als offizieller Startpunkt gilt das Jahr 2023.

Der englische Ausdruck „bucket list“ meint eine Liste mit Dingen, die man im Leben noch tun, sehen, lernen oder erleben möchte. Er hängt mit der Redewendung „to kick the bucket“ zusammen, einer saloppen Umschreibung für das Sterben. Bekannt wurde der Begriff vor allem durch den Film „The Bucket List“ aus dem Jahr 2007 mit Jack Nicholson und Morgan Freeman. Darin machen sich zwei schwerkranke Männer daran, ihre letzten großen Wünsche zu erfüllen. Seitdem hat sich der Ausdruck weit über den Film hinaus verbreitet.

Der Bucket List-Tag steht damit zwischen Leichtigkeit und Ernst. Einerseits geht es um Reisen, Abenteuer, Hobbys, Mutproben oder lange aufgeschobene Vorhaben. Andererseits erinnert der Tag daran, dass Lebenszeit begrenzt ist und Wünsche nicht dauerhaft in eine ferne Zukunft verschoben werden sollten. Eine Bucket List muss dabei nicht aus spektakulären Weltreisen bestehen. Auch ein Gespräch, ein Kurs, ein Brief, ein Besuch, ein neues Instrument oder ein längst fälliger Neuanfang können darauf stehen.

Interessant ist, dass der Tag zugleich ein sehr zeittypisches Bedürfnis berührt. Viele Menschen führen Listen, planen Ziele, sammeln Erfahrungen und dokumentieren sie in sozialen Medien. Daraus kann ein oberflächliches Abhaken werden. Im besseren Fall hilft eine solche Liste aber, Wichtiges von bloßer Beschäftigung zu unterscheiden. Sie fragt nicht nur: Was will ich noch erleben? Sondern auch: Warum ist mir das wichtig?

Der Bucket List-Tag ist deshalb weniger ein Aufruf zur Selbstoptimierung als eine Einladung zur Bestandsaufnahme. Was wurde immer wieder verschoben? Was wäre noch möglich? Und welche kleinen Schritte könnten schon jetzt beginnen? Genau darin liegt sein sinnvoller Kern: Nicht alles muss groß, teuer oder außergewöhnlich sein. Manches wird erst dadurch besonders, dass man es nicht länger aufschiebt.

Bild: Werner Niedermeier | Werner Niedermeier
KI-Bild: Werner Niedermeier

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