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30. April 2026 – Tag der Tabby-Katze

Am 30. April feiert man in den Vereinigten Staaten den sogenannten Tag der Tabby-Katze; ein Gedenktag, der dieser besonders verbreiteten, aber häufig unterschätzten Erscheinungsform der Hauskatze gewidmet ist.

Am 30. April feiert man in den Vereinigten Staaten den sogenannten Tag der Tabby-Katze; ein Gedenktag, der dieser besonders verbreiteten, aber häufig unterschätzten Erscheinungsform der Hauskatze gewidmet ist. Mit diesem Anlass soll nicht nur das ästhetisch reizvolle Fellmuster dieser Tiere gewürdigt werden, sondern auch ein allgemeineres Bewusstsein für das Wesen, die Vielfalt und das Schicksal vieler Katzen geschaffen werden, die dieses Muster tragen.

Der Begriff „Tabby“ bezeichnet keine Rasse im engeren Sinne, sondern vielmehr ein charakteristisches Fellmuster, das sich durch Streifen, Punkte oder eine getickte Struktur auszeichnet. Besonders auffällig ist bei vielen Tabby-Katzen das markante „M“, das sich auf ihrer Stirn abzeichnet; ein Merkmal, das in zahlreichen Kulturen Anlass zu Legenden gegeben hat. Manche Überlieferungen schreiben diesem Zeichen eine mystische Bedeutung zu und erzählen etwa, dass es von Maria der Katze auf die Stirn gelegt wurde, als sie das Jesuskind wärmte.

Tabby-Katzen begegnen uns in verschiedensten Variationen. Sie können lang- oder kurzhaarig sein, schlank oder kräftig gebaut, freundlich oder reserviert; das Muster selbst ist unabhängig von Rasse, Körperbau oder Charakter. Es tritt bei Hauskatzen ebenso auf wie bei reinrassigen Vertretern etwa der Maine Coon, der Britisch Kurzhaar oder der Abessinier. Gerade diese Verbreitung macht sie für viele Menschen zur typischen Alltagskatze. Doch genau diese Alltäglichkeit führt mitunter dazu, dass Tabby-Katzen in Tierheimen übersehen oder weniger oft adoptiert werden als auffälligere oder seltener wirkende Tiere.

Ins Leben gerufen wurde der Tag im Jahr 2016 durch eine Kooperation der Tierschutzorganisation Mayor’s Alliance for NYC’s Animals mit dem Tierheim Bideawee und dem Verlag Triumph Books. Anlass war die Veröffentlichung eines Buches, das eine Tabby-Katze in den Mittelpunkt stellt. Ziel war es von Anfang an, nicht nur die Schönheit der getigerten Tiere zu feiern, sondern auch aktiv zur Adoption und zum besseren Verständnis von Hauskatzen beizutragen.

Hinter diesem scheinbar kleinen Feiertag verbirgt sich also eine größere Idee: die Anerkennung des Besonderen im Alltäglichen. Der 30. April bietet die Gelegenheit, genauer hinzuschauen; auf das individuelle Wesen jeder Katze, auf die Verantwortung, die wir als Menschen für Haustiere übernehmen, und auf die kleinen Wunder, die sich manchmal hinter einem gewöhnlichen Muster verbergen.

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