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4. Juni 2026 – SAFE Day

Der SAFE Day wird jedes Jahr am 4. Juni in den Vereinigten Staaten begangen. Er geht auf eine persönliche Tragödie zurück, die sich 2013 ereignete, als die 13-jährige Brooklynn Mae Mohler durch eine nicht gesicherte Schusswaffe ums Leben kam.

Der SAFE Day wird jedes Jahr am 4. Juni in den Vereinigten Staaten begangen. Er geht auf eine persönliche Tragödie zurück, die sich 2013 ereignete, als die 13-jährige Brooklynn Mae Mohler durch eine nicht gesicherte Schusswaffe ums Leben kam. Die Initiative zu diesem Gedenktag stammt von der Familie des Mädchens, die mit der Gründung der Brooklynn Mae Mohler Foundation das Ziel verfolgt, auf die Gefahren unsachgemäß aufbewahrter Waffen aufmerksam zu machen und präventive Maßnahmen stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Im Zentrum des SAFE Day steht die Frage, wie sich tragische Unfälle mit Schusswaffen, insbesondere im häuslichen Umfeld, vermeiden lassen. Die Kampagne richtet sich dabei vor allem an Haushalte, in denen Kinder leben oder sich regelmäßig aufhalten. Denn immer wieder kommt es zu Unfällen, weil Waffen nicht ausreichend gesichert sind oder Kinder keinen Zugang zu altersgerechter Aufklärung über den Umgang mit gefährlichen Gegenständen erhalten. Der SAFE Day mahnt daher zur Verantwortung. Erwachsene werden dazu ermutigt, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen, sowohl im eigenen Zuhause als auch im sozialen Umfeld ihrer Kinder.

Das Akronym SAFE steht im Kontext des National SAFE Day für vier zentrale Prinzipien im Umgang mit Schusswaffen im häuslichen Umfeld:

Secure – Sichern: Schusswaffen sollen stets sicher verwahrt werden, etwa in verschlossenen, kindersicheren Behältnissen, getrennt von der Munition. Dies verhindert, dass Unbefugte, insbesondere Kinder, unbeabsichtigt Zugang erhalten.

Ask – Fragen: Es wird empfohlen, aktiv nachzufragen, ob in anderen Haushalten, die das eigene Kind besucht, Schusswaffen vorhanden sind und wie sie dort aufbewahrt werden. Offenheit schützt, gerade in sozialen Kontexten, in denen Kinder mit anderen Familien in Kontakt kommen.

Frequently talk – Regelmäßig sprechen: Der offene, altersgerechte Dialog mit Kindern über die Gefahren von Waffen ist ein wesentliches Element der Prävention. Kinder sollten lernen, wie sie sich verhalten, wenn sie eine Waffe sehen, und warum es wichtig ist, nie damit zu spielen.

Educate and Empower – Aufklären und befähigen: Erwachsene werden ermutigt, sich selbst und andere über Waffensicherheit zu informieren. Es geht darum, Wissen weiterzugeben und das Umfeld zu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen, für mehr Sicherheit im Alltag und ein stärkeres Bewusstsein für potenzielle Risiken.

Obwohl der SAFE Day ein amerikanischer Gedenktag ist, besitzt er universelle Relevanz. In den Vereinigten Staaten ist das private Waffenrecht ein hochumstrittenes Thema, doch auch in anderen Ländern besteht die Notwendigkeit, über Sicherheitsfragen im häuslichen Bereich nachzudenken. In Deutschland etwa ist die Aufbewahrung von Waffen durch das Waffengesetz streng geregelt, doch auch dort kann durch mangelnde Aufklärung oder unsachgemäße Handhabung ein Risiko entstehen. Der Tag erinnert daran, dass Sicherheit nicht allein durch gesetzliche Vorgaben gewährleistet wird, sondern auch durch individuelle Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein und offene Gespräche.

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