Am 4. Juni feiert man in den USA den Tag des Cognacs (National Cognac Day). Aus ausgewählten Weintrauben aus einer bestimmten Region Frankreichs hergestellt, ist Cognac eine Form von Branntwein.
Cognac ist gewissermaßen das Ergebnis, wenn Wein erwachsen wird und Charakter entwickelt, obwohl das mit einer gewissen Voreingenommenheit verbunden sein mag. Tatsächlich ist Cognac einfach eine exklusive Version von dem, was den meisten Menschen als Branntwein bekannt ist.
Cognac ist eine Art von Weinbrand, der aus Weißweinen hergestellt wird, die in der französischen Stadt Cognac und dem umliegenden Weinbaugebiet angebaut werden. Das Wort Cognac ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung innerhalb der Europäischen Union.
Cognac hat eine lange Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht, als die Alchemisten die Kunst der Destillation verbreiteten. Der Export von gebranntem Wein nach England und anderen Ländern begann im 17. Jahrhundert und machte Cognac zu einem beliebten und prestigeträchtigen Getränk. Heute gibt es viele verschiedene Marken und Qualitätsstufen von Cognac, die sich in Farbe, Geschmack, Aroma und Reifung unterscheiden.
Ironischerweise gilt der Weißwein, aus dem Cognac hergestellt wird, von den meisten Weinliebhabern als völlig untrinkbar. Aber wenn er zu Cognac verarbeitet wird, ist er absolut köstlich.
Die Herstellung von Cognac beginnt damit, dass die Trauben gepresst und drei Wochen lang mit den wilden Hefen fermentiert werden, die natürlicherweise in diesen Regionen wachsen, ohne Zugabe von Zucker oder Schwefel. Dieser Wein wird dann in Brennblasen destilliert und in Limousin-Eichenfässern gelagert, um mindestens zwei Jahre zu reifen, wobei der Alkoholgehalt von fast 70 % auf 40 % sinkt.
Cognac wird zwar oft pur getrunken, eignet sich aber auch als Grundlage für einige bekannte Cocktails. Einer der Klassiker ist der Sidecar. Er verbindet Cognac mit Cointreau und Zitronensaft und wird meist in einem Cocktailglas mit gezuckertem Rand serviert.
Ebenfalls bekannt ist der Royal Manhattan, bei dem Cognac mit Wermut und Bitter gemischt wird. Garniert wird der Drink häufig mit einer eingelegten Kirsche. Deutlich einfacher ist der French Connection: Hier trifft Cognac auf Amaretto, meist direkt auf Eis serviert.
Etwas moderner wirkt der Coffee Spritz. Dafür wird ein mit Kaffee aromatisierter Cognac verwendet, der mit Aperol und Perlwein gemischt wird. Eine Orangenscheibe rundet den Drink ab und gibt ihm eine frische, leicht zitrische Note.

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