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5. Juni 2026 – Weltumwelttag

Der Weltumwelttag, der jedes Jahr am 5. Juni begangen wird, ist eine Initiative der Vereinten Nationen, um das Bewusstsein für Umweltthemen zu schärfen und weltweit zu Aktionen anzuregen.

Der Weltumwelttag wird jedes Jahr am 5. Juni begangen. Er soll daran erinnern, dass der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen nicht allein eine Aufgabe von Regierungen und internationalen Organisationen ist. Auch Gemeinden, Unternehmen, Vereine und jeder Einzelne können dazu beitragen, Ressourcen zu schonen, Abfälle zu vermeiden und Belastungen für die Umwelt zu verringern.

Die Ursprünge des Aktionstages reichen in das Jahr 1972 zurück. Damals fand in Stockholm die erste große Umweltkonferenz der Vereinten Nationen statt. Vom 5. bis zum 16. Juni berieten Vertreter zahlreicher Staaten darüber, wie sich wirtschaftliche Entwicklung und der Schutz der Umwelt miteinander vereinbaren lassen. Die Konferenz gilt als wichtiger Ausgangspunkt der internationalen Umweltpolitik. Im selben Jahr wurde das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, kurz UNEP, gegründet. Am 15. Dezember 1972 erklärte die UN-Generalversammlung den 5. Juni offiziell zum Weltumwelttag. Das Datum erinnert an den Eröffnungstag der Stockholmer Konferenz. Erstmals begangen wurde der Aktionstag im Jahr 1973 unter dem Motto „Only One Earth“, auf Deutsch: „Nur eine Erde“.

Seitdem steht der Weltumwelttag jedes Jahr unter einem anderen Schwerpunkt. Zu den behandelten Themen gehören unter anderem die Verschmutzung der Meere, die Belastung durch Plastikmüll, der Schutz von Wäldern und Böden, Luftverschmutzung, Artenvielfalt, Lebensmittelverschwendung und die Folgen des Klimawandels. Der Tag wird vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen koordiniert und hat sich zu einer der wichtigsten internationalen Plattformen für Umweltschutz entwickelt. Weltweit beteiligen sich jedes Jahr zahlreiche Menschen an Veranstaltungen, Bildungsangeboten und lokalen Aktionen.

Der Weltumwelttag macht zugleich deutlich, dass Umweltschutz nicht nur aus großen politischen Entscheidungen besteht. Viele Veränderungen beginnen im Alltag. Wer Lebensmittel bewusster einkauft, unnötige Verpackungen vermeidet, Gegenstände repariert oder weitergibt, Wasser und Energie sparsam nutzt und häufiger zu Fuß geht, mit dem Fahrrad fährt oder öffentliche Verkehrsmittel verwendet, leistet einen konkreten Beitrag. Auch ein naturnaher Garten, heimische Pflanzen auf dem Balkon oder der Verzicht auf achtlos weggeworfenen Müll helfen der Umwelt.

Der 5. Juni bietet Gelegenheit, die eigenen Gewohnheiten zu prüfen und mit kleinen, realistischen Schritten zu beginnen. Keine einzelne Maßnahme löst alle Probleme. Viele alltägliche Entscheidungen können jedoch gemeinsam eine spürbare Wirkung entfalten.

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