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25. Juli 2026 – Tag des Cowboys

An jedem vierten Samstag im Juli feiern die USA den Tag des Cowboys (National Day of the Cowboy), um das Erbe und die Traditionen der amerikanischen Westpioniere zu würdigen.

Am vierten Samstag im Juli feiert man in den USA den Tag des Cowboys (National Day of the Cowboy). Er wurde ins Leben gerufen, um das kulturelle Erbe der amerikanischen Cowboys zu würdigen; jener Reit- und Viehhirten, die im kollektiven Gedächtnis der Vereinigten Staaten eine zentrale Rolle spielen. Der Tag ist nicht nur ein nostalgischer Rückblick auf eine romantisierte Ära des Wilden Westens, sondern auch eine Anerkennung der bis heute lebendigen Cowboy-Kultur, vor allem in ländlichen Regionen des Westens und Südwestens.

Die Ursprünge des Cowboys reichen zurück bis ins 18. Jahrhundert. Spanische Vaqueros, die eigentlichen Vorläufer der amerikanischen Cowboys, brachten ihr Wissen über Pferdehaltung und Rinderzucht nach Nordamerika. Mit dem Aufstieg der Viehzucht in den Great Plains nach dem Bürgerkrieg wurde das Cowboyleben zum prägenden Element amerikanischer Geschichte. Cowboys ritten monatelang durch offene Prärien, trieben Herden zu Eisenbahnlinien und lebten unter harten Bedingungen.

Der Tag des Cowboys wurde erstmals 2005 durch eine Resolution des US-Senats ausgerufen. Seither wird er jährlich begangen; mit Rodeos, historischen Nachstellungen, Reitvorführungen, Musik und Lesungen. Viele Staaten haben den Tag mittlerweile gesetzlich anerkannt, darunter Texas, Arizona, New Mexico und Wyoming. Ziel ist es, das traditionelle Wissen, die Lebensweise und die Werte der Cowboys wie Mut, Ausdauer, Freiheitsliebe und Arbeitsethos auch an jüngere Generationen weiterzugeben.

Der Cowboy gilt in den USA als Symbol für Unabhängigkeit, Abenteuerlust und die Erschließung des Westens. In Literatur und Film wurde er zur Ikone – von frühen Western mit John Wayne bis hin zu modernen Interpretationen wie Brokeback Mountain. Doch der echte Cowboy war meist ein einfacher Arbeiter, oft arm, körperlich belastet, selten bewaffnet, und nicht selten hispanischer, schwarzer oder indianischer Herkunft. Ein Aspekt, den moderne Veranstaltungen zunehmend ins öffentliche Bewusstsein rücken.

Heute leben Cowboys weiter: auf Ranches, in Reitclubs und auf Wettbewerben. Ihre Arbeit hat sich verändert, doch das Bild vom Cowboy als Hüter von Freiheit und Natur bleibt im kulturellen Gedächtnis verankert. Der Tag des Cowboys erinnert nicht nur an ein Kapitel der Vergangenheit, sondern ehrt eine bis heute gelebte Tradition.

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