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4. August 2026 – Tag des Champagners

Am 4. August ist der internationale Tag des Champagners. Dieser Tag wurde ins Leben gerufen, um das festlichste aller Getränke zu würdigen.

Am 4. August ist der internationale Tag des Champagners. Dieser Tag wurde ins Leben gerufen, um das festlichste aller Getränke zu würdigen.

Champagner ist ein Schaumwein, der nach strengen Regeln in der Champagne angebaut und gekeltert wird. Er entsteht durch eine zweite Gärung in der Flasche, bei der sich die Kohlensäure bildet, die für die feinen Perlen im Glas sorgt. Der Champagner genießt den Status einer Appellation d’Origine Contrôlée (AOC), das heißt, er darf nur unter diesem Namen vermarktet werden, wenn er aus der Champagne stammt und bestimmte Qualitätskriterien erfüllt.

Der Champagner gilt seit Jahrhunderten als das Getränk der Könige, der Stars und der Verliebten. Er wird zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten, Geburtstagen oder Silvester getrunken, aber auch einfach zum Genuss oder als Aperitif. Er soll Lebensfreude, Eleganz und Raffinesse ausdrücken.

Als einer der Pioniere in der Champagnerherstellung gilt Dom Pérignon. Er war ein Benediktinermönch, der im 17. Jahrhundert in der Abtei Hautvillers lebte. Er verbesserte die Kunst der Assemblage, also der Mischung verschiedener Weine, und erfand die Korken, die den Druck in den Flaschen aushalten konnten. Er gilt als der Schutzpatron des Champagners und sein Name wurde von Moët & Chandon als Marke für ihre Prestige-Cuvée verwendet.

Angeblich soll Dom Perignon die Worte „Ich trinke Sterne!“ ausgerufen haben, als er zum ersten Mal Champagner probierte. Allerdings gibt es dafür keine historischen Belege und es ist wahrscheinlich, dass er erst später mit dem Champagner in Verbindung gebracht wurde.

Um Champagner optimal genießen zu können, sollte die Flasche kühl, aber nicht eiskalt gelagert werden. Die ideale Trinktemperatur liegt zwischen 8 und 10 Grad Celsius. Beim Öffnen ist Vorsicht geboten, damit der Druck nicht zu schnell entweicht. Dazu hält man den Korken fest und dreht langsam die Flasche. Ein lauter Knall gilt nicht als Qualitätsmerkmal, sondern zeigt vielmehr, dass unnötig viel Kohlensäure verloren geht.

Serviert wird Champagner am besten in einem hohen, schmalen Glas, der sogenannten Flûte. Ihre Form sorgt dafür, dass die Perlage lange erhalten bleibt und sich das Aroma gut entfalten kann. Das Glas sollte nur zu etwa zwei Dritteln gefüllt und am Stiel gehalten werden, damit sich der Champagner nicht durch die Hand erwärmt. Getrunken wird er langsam und in kleinen Schlucken, sodass sich seine Aromen und sein Charakter vollständig erschließen können. Champagner passt besonders gut zu salzigen oder würzigen Speisen, etwa zu Käse, Meeresfrüchten oder Schokolade.

Der Tag des Champagners wurde von den Champagner-Herstellern initiiert, um die Bekanntheit und den Absatz ihres Produkts zu steigern. Er findet jedes Jahr am 4. August statt, weil an diesem Datum im Jahr 1693 angeblich Dom Pérignon seine berühmte Aussage über die Sterne gemacht haben soll.

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