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7. August 2026 – Tag des Leuchtturms

Am 7. August feiert man den Tag des Leuchtturms. Dieser Tag ehrt die Leuchttürme, die für Jahrhunderte ein Symbol für Sicherheit und Orientierung für Schiffe und Boote auf See waren.

Am 7. August feiert man den Tag des Leuchtturms. Dieser Tag ehrt die Leuchttürme, die für Jahrhunderte ein Symbol für Sicherheit und Orientierung für Schiffe und Boote auf See waren.

Leuchttürme sind historische Bauwerke, die an gefährlichen Küsten, Riffen oder Häfen errichtet wurden, um mit ihrem Lichtsignal die Seefahrer zu warnen oder zu leiten. Die ersten Leuchttürme wurden schon in der Antike gebaut, wie zum Beispiel der berühmte Leuchtturm von Alexandria in Ägypten, der zu den sieben Weltwundern zählte. Die meisten Leuchttürme wurden jedoch im 18. und 19. Jahrhundert errichtet, als die Schifffahrt immer wichtiger wurde.

Die Leuchttürme wurden früher von sogenannten Leuchtturmwärtern betreut, die dafür sorgten, dass das Licht immer brannte und die Anlage instand gehalten wurde. Die Leuchtturmwärter lebten oft isoliert und unter harten Bedingungen in den Leuchttürmen oder in kleinen Häusern daneben. Heutzutage sind die meisten Leuchttürme automatisiert und werden ferngesteuert oder mit Solarenergie betrieben.

Leuchttürme erfüllen nicht nur eine wichtige Funktion für die Schifffahrt, sondern üben mit ihrer oft markanten Lage und Architektur auch eine besondere Faszination aus. Viele von ihnen sind beliebte Fotomotive und Ausflugsziele; einige können besichtigt werden, in manchen ist sogar eine Übernachtung möglich. In Deutschland gibt es mehr als 100 Leuchttürme an der Nord- und Ostseeküste sowie an einigen Binnengewässern.

Zu den bekanntesten gehört der Leuchtturm Westerheversand in Schleswig-Holstein. Er steht auf einer Warft im Wattenmeer vor der Halbinsel Eiderstedt und wurde 1907 erbaut. Der rund 40 Meter hohe Turm mit seiner charakteristischen rot-weißen Gestaltung ist längst zu einem Wahrzeichen der Region geworden und zählt zu den bekanntesten Fotomotiven an der deutschen Nordseeküste.

Eine Besonderheit findet sich weit im Süden Deutschlands: Der Neue Lindauer Leuchtturm steht an der Hafeneinfahrt von Lindau am Bodensee und gilt als südlichster Leuchtturm Deutschlands. Er wurde 1856 errichtet und ist etwa 33 Meter hoch. Auffällig sind seine rote Kuppel und die weithin sichtbaren Uhren. Damit ist er der einzige Leuchtturm Deutschlands, der über eine Uhr verfügt.

Auch der Leuchtturm Warnemünde gehört zu den markanten Bauwerken seiner Art. Er steht an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern und wurde 1897 in Betrieb genommen. Mit einer Höhe von rund 37 Metern prägt er das Bild des Seebades. Von seiner Aussichtsplattform bietet sich ein weiter Blick über Warnemünde, die Hafeneinfahrt und die Ostsee.

Bild: Werner Niedermeier | Werner Niedermeier
Bild: Werner Niedermeier

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