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16. August 2026 – Welttag des Hubschraubers

Heute wird weltweit der Welttag des Hubschraubers gefeiert. Dieser Ehrentag soll das Bewusstsein für die vielfältigen Beiträge erhöhen, die Hubschrauber und Helikopter für unsere Gesellschaft leisten.

Heute wird weltweit der Welttag des Hubschraubers (World Helicopter Day) gefeiert. Dieser Ehrentag soll das Bewusstsein für die vielfältigen Beiträge erhöhen, die Hubschrauber und Helikopter für unsere Gesellschaft leisten, und die Menschen würdigen, die sie entwerfen, fliegen und unterstützen. Der Tag findet jedes Jahr am dritten Sonntag im August statt.

Hubschrauber sind faszinierende Fluggeräte, die dank ihrer Drehflügel senkrecht starten und landen, schweben, rückwärts und seitwärts fliegen können. Sie werden in zahlreichen Bereichen eingesetzt, wie zum Beispiel bei Rettungsaktionen, Katastrophenhilfe, Transport, Brandbekämpfung, medizinischen Überführungen, Stromleitungs-Wartung, Tourismus, Landwirtschaft und vielen mehr. Weltweit sind etwa 56.200 Hubschrauber im Flugbetrieb unterwegs und etwa 500.000 Menschen arbeiten mit diesen Drehflüglern.

Der Welttag des Hubschraubers bietet eine Gelegenheit, mehr über die Geschichte und die Zukunft der Hubschraubertechnologie zu erfahren, spannende Flugvorführungen zu erleben, mit Piloten und Technikern ins Gespräch zu kommen und sogar selbst einen Rundflug zu wagen. In vielen Ländern finden an diesem Tag Veranstaltungen statt, die von Hubschrauberbetreibern, Herstellern, Museen und Vereinen organisiert werden. Eine Übersicht über die geplanten Aktivitäten findet man auf der offiziellen Website des World Helicopter Day.

Nach den jüngsten verfügbaren Bestandszahlen waren Ende 2024 in Deutschland 706 Hubschrauber zugelassen. Damit ist ihre Zahl gegenüber 2022, als noch 719 Maschinen registriert waren, leicht zurückgegangen.

Auch Unfälle mit Hubschraubern sind vergleichsweise selten. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung registrierte 2024 in Deutschland sieben Hubschrauberunfälle. Keiner davon verlief tödlich. Insgesamt ereigneten sich in der deutschen Zivilluftfahrt in diesem Jahr 129 Unfälle.

Die Bundespolizei verfügt nach ihrer aktuell veröffentlichten Übersicht über 76 Hubschrauber für den regelmäßigen polizeilichen Einsatz. Hinzu kommen 18 Hubschrauber für den Rettungsdienst und zehn Schulungshubschrauber. Gerade die letzte Zahl hat sich gegenüber älteren Angaben verändert, in denen noch von sechs Schulungshubschraubern die Rede war.

Eine Besonderheit der deutschen Luftrettung sind die Funkrufnamen mit „Christoph“. Die Tradition begann mit „Christoph 1“, der am 1. November 1970 in München seinen Dienst aufnahm. Der Name bezieht sich auf den heiligen Christophorus, der als Schutzpatron der Reisenden gilt. Heute gehören ADAC Luftrettung, DRF Luftrettung und die Zivilschutz Hubschrauber des Bundes zu den großen Akteuren der deutschen Luftrettung. Allein die ADAC Luftrettung verfügt über 60 Rettungshubschrauber an 37 Stationen. Im Jahr 2025 wurden ihre Maschinen zu 48.908 Einsätzen alarmiert, durchschnittlich 134 Mal pro Tag.

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