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20. März 2025 – Tag der Alien-Entführungen

Jedes Jahr am 20. März widmen sich Science-Fiction-Fans, UFO-Enthusiasten und Neugierige weltweit dem sogenannten Tag der Alien-Entführungen

Jedes Jahr am 20. März widmen sich Science-Fiction-Fans, UFO-Enthusiasten und Neugierige weltweit dem sogenannten Tag der Alien-Entführungen. Dieser inoffizielle Gedenktag dreht sich um das Phänomen der angeblichen Entführungen durch außerirdische Wesen, ein Thema, das seit Jahrzehnten sowohl Wissenschaftler als auch Verschwörungstheoretiker beschäftigt.

Die genaue Herkunft des Tages ist unklar. Vermutlich entstand er in den frühen 2000er-Jahren, möglicherweise als humorvolle Idee innerhalb der Science-Fiction-Gemeinschaft oder als Anspielung auf Berichte über vermeintliche Entführungen durch Außerirdische. Besonders durch das Internet verbreitete sich der Tag rasch und wurde von Popkultur und Medien aufgegriffen.

Tatsächliche Berichte über Alien-Entführungen reichen jedoch weit zurück. Seit den 1960er-Jahren haben zahlreiche Menschen behauptet, von fremden Wesen an Bord von Raumschiffen gebracht worden zu sein. Eine der bekanntesten Geschichten ist die von Betty und Barney Hill aus dem Jahr 1961, die als erstes dokumentiertes und ausführlich untersuchtes Entführungsereignis gilt. Sie berichteten, von menschenähnlichen Wesen in ein UFO gebracht worden zu sein und medizinischen Untersuchungen unterzogen worden zu sein – eine Schilderung, die später in vielen ähnlichen Berichten wiederkehrte.

Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es bislang keine belastbaren Beweise für tatsächliche Entführungen durch Außerirdische. Psychologen erklären das Phänomen oft mit Schlafparalyse, einem Zustand zwischen Schlaf und Wachsein, in dem Betroffene real erscheinende Halluzinationen erleben können. Auch kulturelle Einflüsse spielen eine große Rolle: Filme, Bücher und Medienberichte über UFOs können Menschen unbewusst dazu bringen, ähnliche Erlebnisse zu deuten oder gar nachzuerzählen.

Der Mythos der Alien-Entführungen ist ein fester Bestandteil der Popkultur. Von Serien wie Akte X über Filme wie Unheimliche Begegnung der dritten Art bis hin zu satirischen Darstellungen in Zeichentrickserien wie South Park – das Motiv der Entführung durch Außerirdische fasziniert und unterhält. Besonders in den USA gibt es zahlreiche Veranstaltungen und Festivals rund um das Thema, etwa in Roswell, New Mexico, einem Ort, der für einen angeblichen UFO-Absturz im Jahr 1947 bekannt ist.

Ob als ernsthaftes Forschungsinteresse oder als humorvolle Auseinandersetzung mit dem Thema – der 20. März bietet Gelegenheit, sich mit den Geschichten und Theorien rund um außerirdisches Leben zu beschäftigen. Manche Menschen verbringen den Tag damit, Science-Fiction-Filme zu schauen, sich als Aliens zu verkleiden oder an thematischen Veranstaltungen teilzunehmen. Andere nutzen ihn, um sich mit der Wissenschaft hinter dem UFO-Phänomen auseinanderzusetzen oder selbst „Feldforschung“ zu betreiben, indem sie den Himmel nach ungewöhnlichen Lichtern absuchen.

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