Donald John Trump, der 45. und seit Januar 2025 auch 47. Präsident der Vereinigten Staaten, feiert heute, am 14. Juni, seinen Geburtstag. Der Sohn eines Bauunternehmers aus Queens prägte nicht nur die Immobilienlandschaft Manhattans, sondern auch die politische Kultur Amerikas – wie kaum ein anderer Präsident der jüngeren Geschichte.
Geboren wurde Trump am 14. Juni 1946 in New York City. Sein Vater Fred Trump war ein erfolgreicher Bauunternehmer, der sich auf Mietwohnungen in den Außenbezirken spezialisiert hatte. Schon früh wurde Donald in die Geschäftsabläufe eingebunden. Nach dem Besuch der Militärakademie in New York studierte er Wirtschaft an der Wharton School der University of Pennsylvania.
In den 1970er- und 80er-Jahren machte sich Trump einen Namen als Immobilienentwickler in Manhattan. Mit Prestigeprojekten wie dem Trump Tower auf der Fifth Avenue, dem Grand Hyatt Hotel und später mit Kasinos in Atlantic City wurde er zur Symbolfigur des amerikanischen Unternehmertums – mit Hang zum Übermaß. In den 1990er-Jahren geriet sein Imperium durch Fehlinvestitionen mehrfach in Schieflage, Trump meldete mehrere Unternehmensinsolvenzen an, blieb jedoch als Marke präsent.
Seine Popularität wuchs weiter durch Auftritte in der Boulevardpresse und vor allem durch die Reality-TV-Show „The Apprentice“, in der er als knallharter Geschäftsmann auftrat. Sein Markenspruch „You’re fired!“ wurde weltweit bekannt.
Politisch trat Trump lange nicht aktiv in Erscheinung, flirtete jedoch immer wieder mit einer Kandidatur. 2015 gab er offiziell bekannt, für die Republikaner ins Rennen um das Präsidentenamt zu gehen. Mit seiner betont populistischen Rhetorik, der Ablehnung etablierter Institutionen und dem Slogan „Make America Great Again“ gewann er 2016 gegen den Kandidaten der Demokraten, Hillary Clinton.
Seine erste Amtszeit von 2017 bis 2021 war geprägt von einer polarisierenden Innenpolitik, Handelskonflikten, der Abschaffung internationaler Abkommen und einer betonten „America First“-Haltung. Die COVID-19-Pandemie überschattete das letzte Jahr seiner Präsidentschaft. Nach verlorener Wiederwahl 2020 gegen Joe Biden blieb Trump politisch aktiv und wurde zur zentralen Figur einer Bewegung, die sich gegen das politische Establishment stellt.
Die Stürmung des Kapitols am 6. Januar 2021 durch Anhänger Trumps führte zu einem zweiten Amtsenthebungsverfahren, das er – wie schon das erste – politisch überstand. Im November 2024 gelang ihm schließlich das politische Comeback: Trump wurde erneut zum Präsidenten gewählt und trat sein zweites Amt am 20. Januar 2025 an – damit ist er der erste Präsident seit Grover Cleveland, der zwei nicht aufeinanderfolgende Amtszeiten innehat. Als solcher ist er nun auch der 47. Präsident der Vereinigten Staaten.
Privat war Trump dreimal verheiratet und hat fünf Kinder, darunter Ivanka, Donald Jr. und Eric, die ebenfalls öffentlich aktiv sind. Seine dritte Ehefrau, Melania Trump, war während seiner Präsidentschaft First Lady.
An seinem Geburtstag feiert Amerika Donald Trump einen der bekanntesten, umstrittensten und einflussreichsten Persönlichkeiten der US-Gegenwart. Für viele ist er ein Symbol des Aufbegehrens gegen das Establishment, für andere ein Mahnmal für politische Spaltung und institutionelle Erosion.
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