Am 21. Juni ist der Welttag der Dackel, ein Aktionstag, der die Liebe, die Faszination und die Vielfalt rund um diese besondere Hunderasse feiert. Der Tag wurde 2019 von der australischen Tierschutzorganisation Dachshund Rescue Australia Inc. (DRA) ins Leben gerufen, um die Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse und Herausforderungen dieser Hunde zu lenken. Die DRA hat sich die Rettung und Vermittlung von Dackeln in allen australischen Bundesstaaten zur Aufgabe gemacht und unterstützt auch andere Dackelorganisationen weltweit.
Dackel sind eine der beliebtesten Hunderassen in Deutschland. Sie zeichnen sich durch ihre langgestreckte Körperform, ihre kurzen Beine und ihre aufgeweckte Persönlichkeit aus. Sie sind eine ursprünglich deutsche Hunderasse, die schon seit dem Mittelalter bekannt ist. Einst wurde sie vor allem für die Jagd gezüchtet, als Erdhund für die Baujagd auf Dachs und Fuchs. Der Name Dackel leitet sich von dem althochdeutschen Wort dahs für Dachs ab. In der Jägersprache werden sie auch Teckel genannt, was von dem mittelhochdeutschen Wort tëcke für Hund stammt.
Dackel gehören zu den Dachshunden, die von der FCI in der Gruppe 4 geführt werden. Es gibt drei Haararten (Kurzhaar, Langhaar und Rauhaar) und drei Größen (Teckel, Zwergteckel und Kaninchenteckel), die sich nach dem Brustumfang und dem Gewicht unterscheiden. Die Farben reichen von einfarbig über zweifarbig bis hin zu gescheckt oder gestromt.
Dackel haben eine Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren. Sie sind robuste Hunde, die aber einige rassetypische Krankheiten haben können. Dazu gehören vor allem Wirbelsäulenprobleme wie Bandscheibenvorfälle oder Spondylose, die durch Übergewicht oder falsche Belastung begünstigt werden können. Auch Augenkrankheiten wie Katarakt oder Netzhautablösung können vorkommen.
