Am 13. Januar wird in Schweden, Finnland und Norwegen traditionell der 20. und letzte Tag der Weihnachtszeit gefeiert. Der Tag wird “Knut”, “Knutdagen” oder “Tjugondedag Jul” genannt. An diesem Tag werden die Weihnachtsbäume geplündert, entsorgt und das neue Jahr begrüßt.
Der St. Knut Tag ist nach Knut IV. dem Heiligen, König von Dänemark, benannt. Er wurde am 7. Januar 1131 ermordet und sein Namenstag wurde zum Symbol für das Ende der Weihnachtszeit. Im 16. Jahrhundert wurde die Weihnachtszeit auf 20 Tage verlängert und der Namenstag auf den 13. Januar verschoben.
Die Tradition an diesem Tag variiert je nach Land und Region. In Schweden werden die Kinder mit Süßigkeiten beschenkt, die im Weihnachtsbaum hängen. Der Baum wird dann abgeschmückt aus dem Haus getragen. In manchen Gegenden wird der Baum auch verbrannt oder in den Schnee geworfen. In Finnland ziehen maskierte Gestalten, die “nuuttipukki” genannt werden, von Haus zu Haus und fordern Essen und Trinken. Sie sollen die bösen Geister des alten Jahres vertreiben. In Norwegen wird der Tag eher ruhig begangen, indem man die Weihnachtsdekoration wegräumt und die Reste des Festessens verzehrt.
Der St. Knut Tag ist ein wichtiger Teil der skandinavischen Kultur und ein Zeichen für den Beginn eines neuen Jahres. Er ist auch ein Anlass, um sich an die Geschichte und die Bräuche der nordischen Länder zu erinnern.

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