An einem kalten Januartag gibt es kaum etwas Besseres als eine heiße Tasse Rum mit Butter, Zucker und Gewürzen. Dieses köstliche Getränk wird heute in den USA gefeiert, wo der 17. Januar als Tag des heißen Rum mit Butter gilt.
Heißer Rum mit Butter ist ein traditioneller amerikanischer Cocktail, der seinen Ursprung in der Kolonialzeit hat. Damals importierte Jamaika Melasse nach Amerika, wo die Kolonisten daraus Rum destillierten. Sie fügten den Rum zu heißen Getränken wie Toddies und Nogs hinzu und erfanden so unter anderem Hot Buttered Rum.
Der Tag des heißen Rum mit Butter (National Hot Buttered Rum Day) wurde vermutlich von dem amerikanischen Foodblogger John-Bryan Hopkins ins Leben gerufen, der seit 2005 zahlreiche kulinarische Feiertage kreiert hat. Der erste Eintrag zu diesem Anlass auf seinem Blog foodimentary.com datiert auf den 17. Januar 2013.
Heißer Rum mit Butter ist einfach zuzubereiten und kann nach eigenem Geschmack variiert werden. Man braucht nur Rum, Butter, heißes Wasser oder Apfelwein, Süßungsmittel und Gewürze wie Zimt, Muskat und Nelken. Man kann auch Vanille oder andere Aromen hinzufügen. Die Butter macht das Getränk cremig und sättigend, der Rum sorgt für eine angenehme Wärme und die Gewürze verleihen ihm ein winterliches Aroma.
Heißer Rum mit Butter ist nicht nur ein leckerer Drink, sondern auch ein Stück amerikanische Geschichte. Er wurde in vielen Büchern und Filmen erwähnt, zum Beispiel in dem Bestseller-Roman „Northwest Passage“ von Kenneth Roberts aus dem Jahr 1937. Er gilt als ein typisches Getränk für die Herbst- und Wintermonate und wird oft mit der Weihnachtszeit assoziiert.

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