Heute, am 23. Februar, feiern wir den Tag der Waschmaschine. Dieses Datum geht zurück auf den Regensburger Theologen Jakob Christian Schäffer, der am 23. Februar 1767 ein Gerät vorstellte, das die mühsame Arbeit des Wäschewaschens erleichtern sollte. Seine sogenannte Rührflügelmaschine bestand aus einem hölzernen Bottich, in dem die Wäsche mit einer Handkurbel bewegt wurde. Es war zwar noch weit entfernt von einer modernen Waschmaschine, aber dennoch ein wichtiger Schritt in der Geschichte der Wäschepflege.
Die erste vollautomatische Waschmaschine, die waschen, spülen und schleudern konnte, kam 1946 in Amerika und 1951 in Deutschland auf den Markt. Seitdem hat sich die Technik enorm weiterentwickelt und bietet heute vielfältige Funktionen, Programme und Zusatzfeatures an. Moderne Waschmaschinen sind nicht nur effizienter, sondern auch schonender für die Textilien. Sie verbrauchen weniger Wasser, Energie und Waschmittel als frühere Modelle und können sogar Mikroplastik aus dem Abwasser filtern.
Die Waschmaschine ist aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Sie spart uns Zeit, Mühe und Kosten und ermöglicht uns eine hygienische und komfortable Wäschepflege. Laut Statistik besitzen 95,8 Prozent der deutschen Haushalte eine eigene Waschmaschine, was rund 40 Millionen Geräten entspricht. Pro Jahr werden in Deutschland etwa drei Millionen Waschmaschinen verkauft, was einem Umsatzvolumen von knapp 1,7 Milliarden Euro entspricht.
Der Tag der Waschmaschine ist daher eine gute Gelegenheit, um diese Erfindung zu würdigen und zu schätzen. Wir können uns bei Jakob Christian Schäffer und allen anderen Erfindern und Entwicklern bedanken, die dazu beigetragen haben, dass wir heute saubere Wäsche mit einem Knopfdruck bekommen können.
