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8. April 2026 – Tag der Empanada

Jedes Jahr am 8. April wird in den Vereinigten Staaten der Tag der Empanada begangen. Dieser kulinarische Gedenktag widmet sich einer traditionsreichen Spezialität, die ihren Ursprung in der iberischen Halbinsel hat und mittlerweile rund um den Globus beliebt ist.

Jedes Jahr am 8. April wird in den Vereinigten Staaten der Tag der Empanada begangen. Dieser kulinarische Gedenktag widmet sich einer traditionsreichen Spezialität, die ihren Ursprung in der iberischen Halbinsel hat und mittlerweile rund um den Globus beliebt ist. Dabei handelt es sich um ein halbmondförmiges Teiggebäck, das mit unterschiedlichsten Füllungen versehen und anschließend gebacken oder frittiert wird.

Der Begriff „Empanada leitet sich vom spanischen Wort „empanar“ ab, was so viel bedeutet wie „mit Brot umhüllen“. Dieses Verfahren, eine Füllung in Teig einzuschlagen, ist bereits seit dem Mittelalter bekannt. Ein früher schriftlicher Beleg findet sich im katalanischen Kochbuch „Llibre del Coch“ aus dem Jahr 1520, in dem eine empanadaartige Speise mit Meeresfrüchten beschrieben wird. Historiker gehen davon aus, dass sich dieses Gericht im Zuge des kulturellen Austauschs zwischen Europa und dem Nahen Osten entwickelte. Es bestehen Ähnlichkeiten mit arabischen Teigtaschen wie Samosas, was auf einen gemeinsamen Ursprung oder wechselseitige Beeinflussung schließen lässt.

Mit der Zeit verbreiteten sich Empanadas nicht nur in Spanien und Portugal, sondern auch in die damaligen Kolonien in Süd- und Mittelamerika, wo sie heute zum festen Bestandteil der lokalen Küchen gehören. In Argentinien beispielsweise gelten Empanadas als nationales Gericht. Je nach Region unterscheiden sich sowohl der Teig als auch die Füllungen, die von Hackfleisch, Huhn oder Thunfisch über Käse bis hin zu süßen Varianten mit Apfel oder Dulce de Leche reichen. Diese Vielseitigkeit macht die Empanada zu einem beliebten Snack, der sich sowohl für den Alltag als auch für festliche Anlässe eignet.

Der Tag der Empanada soll nicht nur auf die kulinarische Vielfalt dieser Speise aufmerksam machen, sondern auch die kulturellen Wurzeln und die Bedeutung der Migration in der amerikanischen Küche würdigen. Besonders in Städten mit großer lateinamerikanischer Gemeinschaft werden an diesem Tag Empanadas in verschiedensten Varianten angeboten. Food-Festivals, Aktionen in Bäckereien und Restaurants oder Rezepte in den sozialen Medien tragen dazu bei, die Bekanntheit der Empanada weiter zu steigern.

Auch außerhalb der USA erfreut sich die Empanada zunehmender Beliebtheit. In Großstädten mit internationaler Gastronomie wie Berlin oder München finden sich immer mehr Restaurants und Streetfood-Stände, die dieses Gericht in ihr Angebot aufgenommen haben. Dabei ist der Reiz nicht nur kulinarischer Natur: Die Empanada vereint Handwerk, Geschichte und kulturelle Identität in einem handlichen Format.

Der 8. April bietet also eine willkommene Gelegenheit, die Empanada in all ihren Formen zu entdecken; sei es durch das eigene Kochen, einen Besuch im lateinamerikanischen Restaurant oder einfach durch einen bewussteren Blick auf die kulinarischen Einflüsse, die unseren Alltag bereichern.

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