Heute, am 24. Juni, feiert man der Tag der Praline (National Pralines Day). Die Praline oder das Praliné ist ein bissengroßes Erzeugnis aus Schokolade mit geschmacksbestimmenden Füllungen wie Ganache oder Nougat, Nüssen, Pistazien, Likör, Marzipan oder ähnlichem bzw. Früchten. Pralinen gelten aufgrund ihrer aufwendigen Herstellung als die Krönung der Chocolatierskunst.
Als Erfinder der Praline gilt der deutsche Koch von César de Choiseul, Comte de Plessis-Praslin. Der Graf war Marschall von Frankreich, Minister König Ludwigs XIV. und dessen Gesandter beim Reichstag zu Regensburg. Der Erfinder der Praline benannte sein Konfekt aus Mandeln und Zucker nach seinem Herrn.
Im 19. Jahrhundert begann man, Pralinen als kleine Geschenke zu verschenken. 1912 entwickelte Jean Neuhaus, damaliger Inhaber der „Confiserie et Chocolaterie Neuhaus-Perrin“ in Brüssel, das Verfahren, Metallförmchen mit flüssiger Schokolade auszugießen, mit gehackten Nüssen, Trockenfrüchten, Likör und anderem zu füllen und mit einem Schokoladenplättchen zu verschließen. Dieses Verfahren wird heute noch praktiziert.
Es gibt viele verschiedene Arten von Pralinen. Von weißer Schokolade über dunkle Schokolade bis hin zu Fruchtpralinen, die alle ihren ganz besonderen Geschmack und Charme haben. Einige bekannte Pralinen-Sorten sind zum Beispiel Meeresfrüchte (Schokolade), Belgische Pralinen, Mozartkugeln, Hallorenkugeln, Trüffel (Pralinen) oder Weinbrandbohnen.

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