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21. Januar 2024 – Tag der getreidefreien Ernährung

Heute ist der nationale Tag der getreidefreien Ernährung, an dem wir Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten unterstützen und uns selbst herausfordern, einen Tag lang auf Getreide zu verzichten.

Heute ist der nationale Tag der getreidefreien Ernährung, an dem wir Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten unterstützen und uns selbst herausfordern, einen Tag lang auf Getreide zu verzichten.

Getreide ist eine Gruppe von Pflanzen, die zu den Süßgräsern gehören und deren Samen als Nahrung verwendet werden. Dazu gehören unter anderem Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Reis und Mais. Getreide ist in vielen traditionellen Diäten enthalten und liefert Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe.

Allerdings vertragen nicht alle Menschen Getreide gut. Manche leiden unter Zöliakie, einer Autoimmunerkrankung, die durch eine Überempfindlichkeit gegenüber Gluten ausgelöst wird, einem Protein, das in einigen Getreidesorten vorkommt. Andere haben eine nicht-zöliakische Glutenunverträglichkeit oder eine Weizenallergie, die zu Verdauungsbeschwerden, Hautausschlägen, Kopfschmerzen oder Müdigkeit führen kann.

Für diese Menschen kann eine getreidefreie Ernährung eine Erleichterung ihrer Symptome und eine Verbesserung ihrer Lebensqualität bedeuten. Aber auch Menschen ohne diagnostizierte Unverträglichkeit entscheiden sich manchmal für eine getreidefreie Ernährung, um Gewicht zu verlieren, Entzündungen zu reduzieren oder ihren Blutzuckerspiegel zu stabilisieren.

Eine getreidefreie Ernährung bedeutet, alle Körner und daraus hergestellten Lebensmittel zu meiden, wie Brot, Nudeln, Müsli, Gebäck oder Kekse. Stattdessen werden andere Kohlenhydratquellen wie Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte oder Pseudogetreide wie Quinoa, Amaranth oder Buchweizen bevorzugt. Außerdem können Fleisch, Fisch, Eier, Nüsse, Samen, Milchprodukte oder Fette nach Belieben verzehrt werden.

Eine getreidefreie Ernährung kann einige gesundheitliche Vorteile haben, wie eine bessere Verdauung, weniger Blähungen, eine höhere Sättigung, eine geringere Kalorienaufnahme und eine bessere Blutzuckerkontrolle. Studien haben gezeigt, dass eine getreidefreie Ernährung bei Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit die Darmgesundheit, die Nährstoffaufnahme und die Lebensqualität verbessern kann.

Allerdings hat eine getreidefreie Ernährung auch einige Nachteile, die beachtet werden sollten. Zum einen kann sie zu einem Mangel an bestimmten Nährstoffen führen, die in Getreide reichlich vorhanden sind, wie B-Vitamine, Eisen oder Zink. Zum anderen kann sie zu einer geringeren Vielfalt an Darmbakterien führen, die für die Immunabwehr, die Verdauung und die Stimmung wichtig sind. Außerdem kann sie zu einer erhöhten Aufnahme von gesättigten Fetten, Cholesterin oder tierischem Eiweiß führen, die mit einem höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Nierenproblemen verbunden sind.

Eine getreidefreie Ernährung ist also nicht für jeden geeignet und sollte nur unter ärztlicher Aufsicht und mit einer ausgewogenen Nährstoffzufuhr durchgeführt werden. Für Menschen mit einer diagnostizierten Getreideunverträglichkeit kann sie jedoch eine sinnvolle Option sein, um ihre Beschwerden zu lindern und ihre Gesundheit zu fördern.

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  • Agnetha Fältskog 1976 Public Domain: Public Domain | Public Domain

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