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19. November 2025 – Red Wednesday

Der Red Wednesday (Roter Mittwoch) ist ein internationaler Aktionstag, der jährlich im November begangen wird, um auf die weltweite Verfolgung von Christen und religiösen Minderheiten aufmerksam zu machen.

Der Red Wednesday (Roter Mittwoch) ist ein internationaler Aktionstag, der jährlich im November begangen wird, um auf die weltweite Verfolgung von Christen und religiösen Minderheiten aufmerksam zu machen. Initiator dieses Tages ist die Organisation Aid to the Church in Need (ACN), die in über 140 Ländern tätig ist und sich für religiöse Freiheit sowie die Unterstützung bedrängter Glaubensgemeinschaften einsetzt. Der Tag wird durch symbolträchtige Aktionen wie die Beleuchtung von Kirchen, Monumenten und öffentlichen Gebäuden in Rot begleitet, um Solidarität mit den Betroffenen zu zeigen und das Bewusstsein für deren Situation zu schärfen.

Die Farbe Rot wurde bewusst gewählt, da sie traditionell das Blut der Märtyrer symbolisiert, die für ihren Glauben verfolgt, unterdrückt und oftmals getötet werden. Durch die markante rote Beleuchtung wird auf das Leid dieser Menschen hingewiesen und ein sichtbares Zeichen der Solidarität gesetzt. Seit seiner Einführung hat sich der Red Wednesday zu einem weltweiten Ereignis entwickelt, das in zahlreichen Ländern begangen wird.

Christen gehören zu den am stärksten verfolgten religiösen Gruppen weltweit. Nach Angaben von Hilfswerken wie Open Doors oder der US-Kommission für internationale Religionsfreiheit (USCIRF) sind Millionen Menschen Diskriminierungen, Gewalt und Einschränkungen ihrer Glaubensfreiheit ausgesetzt. Diese reichen von Verboten öffentlicher Gottesdienste und Zerstörungen von Kirchen bis hin zu Folter und Ermordung. Länder wie Nordkorea, Afghanistan, Nigeria und Pakistan gehören zu den gefährlichsten Orten für Christen. Neben direkten Angriffen gibt es auch subtilere Formen der Verfolgung, wie berufliche Diskriminierung, rechtliche Einschränkungen und gesellschaftliche Ausgrenzung.

Am Red Wednesday finden weltweit Gebetsveranstaltungen, Gedenkmessen und Informationskampagnen statt. Besonders markant sind die roten Lichtinstallationen, die an Kirchen, Kathedralen, Monumenten und sogar an Regierungsgebäuden zu sehen sind. Auch das Tragen von roter Kleidung und das Entzünden roter Kerzen in Privathaushalten sind einfache, aber wirkungsvolle Zeichen der Anteilnahme. Organisationen wie ACN nutzen den Tag zudem, um Berichte über die Lage der Christen zu veröffentlichen und politische Entscheidungsträger aufzufordern, Maßnahmen gegen religiöse Unterdrückung zu ergreifen.

Der Red Wednesday ist mehr als ein Tag des Gedenkens; er ist ein Appell an die globale Gemeinschaft, sich für die Rechte religiöser Minderheiten einzusetzen. Der Tag erinnert daran, dass Glaubensfreiheit ein grundlegendes Menschenrecht ist, das weltweit geschützt werden muss. Durch die Teilnahme an den Veranstaltungen oder das Setzen kleiner Gesten kann jeder Einzelne dazu beitragen, die Stimme der Verfolgten zu stärken und das Bewusstsein für dieses drängende Thema zu schärfen.

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