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7. Januar 2026 – Tempura-Tag

Am 7. Januar feiern viele Menschen weltweit den Tempura-Tag, einen Tag, der dem frittierten Gericht aus Japan gewidmet ist.

Am 7. Januar feiern viele Menschen weltweit den Tempura-Tag (National Tempura Day), einen Tag, der dem frittierten Gericht aus Japan gewidmet ist. Tempura besteht aus verschiedenen Zutaten, wie Meeresfrüchten oder Gemüse, die in einem leichten Teig aus Mehl, Ei und Wasser getaucht und in heißem Öl ausgebacken werden. Das Ergebnis ist eine knusprige und goldene Köstlichkeit, die mit einer Dip-Sauce aus Reiswein und Sojasauce serviert wird.

Tempura hat eine lange und interessante Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Damals wurde es von portugiesischen Jesuiten-Missionaren in Nagasaki eingeführt, die es während der Fastenzeit aßen, in der die katholische Kirche den Verzehr von Fleisch verbot. Der Name Tempura leitet sich vom lateinischen Wort “tempora” ab, das “Zeiten” bedeutet und auf die Fastenzeit anspielt.

Tempura wurde schnell zu einem beliebten und typischen Gericht der japanischen Küche, das sich im Laufe der Zeit weiterentwickelte und verfeinerte. Heute kann man Tempura in verschiedenen Variationen finden, zum Beispiel als Füllung für Sushi, als Topping für Nudelsuppen oder Reisschalen oder als eigenständiges Gericht mit verschiedenen Beilagen.

Tempura ist längst kein ausschließlich japanisches Nischengericht mehr, sondern Teil einer globalen Esskultur, die sich auch in Zahlen widerspiegelt. Zwar existieren keine frei zugänglichen, belastbaren Statistiken zur genauen Verbreitung von Tempura in deutschen Restaurants, doch internationale Marktdaten geben dennoch Aufschluss über die wachsende Bedeutung dieser Zubereitungsart. Besonders aussagekräftig ist der Blick auf den Markt für Tempura-Backmischungen, der als indirekter Indikator für Nachfrage und Konsum gilt. Für das Jahr 2023 wird das weltweite Marktvolumen für Tempura-Mix auf rund 2,23 Milliarden US-Dollar geschätzt. Prognosen gehen davon aus, dass dieser Markt bis 2032 auf über fünf Milliarden US-Dollar anwachsen könnte, was einem anhaltenden und deutlichen Wachstum entspricht. Treiber dieser Entwicklung sind vor allem die steigende internationale Popularität der japanischen Küche sowie der Wunsch nach unkomplizierten, standardisierten Zubereitungsmöglichkeiten in Gastronomie und Privathaushalten.

Tempura taucht zudem regelmäßig in globalen Food-Trendanalysen auf und zählt dort zu den etablierten Gerichten der japanischen Küche, neben Sushi, Ramen oder Sashimi. Auch wenn diese Trenddaten keine exakten Prozentwerte zur Restaurantverbreitung liefern, zeigen sie doch, dass Tempura international präsent ist und in vielen Metropolen zum festen Bestandteil asiatischer Speisekarten gehört. Auffällig ist dabei, dass insbesondere Varianten mit Meeresfrüchten als gastronomisch besonders sichtbar gelten, was auf ihre hohe Akzeptanz bei Gästen schließen lässt, auch wenn hierzu keine öffentlich zugänglichen Mengen- oder Absatzstatistiken vorliegen. Insgesamt zeichnen die verfügbaren Marktdaten ein klares Bild: Tempura ist kein kurzfristiger Trend, sondern ein Gericht mit stabiler Nachfrage und wachsender wirtschaftlicher Bedeutung, dessen Popularität sich weltweit weiter verfestigt.

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