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6. Februar 2026 – Ronald Reagan-Tag

Am 6. Februar wird in den Vereinigten Staaten der Ronald Reagan-Tag begangen. Dieser Gedenktag erinnert an den 40. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Ronald Reagan.

Am 6. Februar wird in den Vereinigten Staaten der Ronald Reagan-Tag begangen. Dieser Gedenktag erinnert an den 40. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Ronald Reagan, der als eine der prägendsten Figuren der amerikanischen Politik des 20. Jahrhunderts gilt. Sein Leben und seine Karriere führten ihn vom Hollywood-Schauspieler zum Gouverneur von Kalifornien und schließlich ins Weiße Haus.

Ronald Wilson Reagan wurde am 6. Februar 1911 in Tampico, Illinois, geboren. Nach einem Studium am Eureka College arbeitete er zunächst als Sportkommentator, bevor er eine Karriere in Hollywood begann. In den 1930er- und 1940er-Jahren spielte Reagan in zahlreichen Filmen mit, darunter „Knute Rockne, All American“ (1940), in dem er die berühmte Rolle des Footballspielers George Gipp übernahm.

Während seiner Zeit in Hollywood war Reagan auch in der Gewerkschaftsbewegung aktiv. Von 1947 bis 1952 sowie erneut 1959 war er Präsident der Screen Actors Guild. In dieser Funktion setzte er sich gegen kommunistische Einflüsse in der Filmindustrie ein, was ihn politisch weiter prägte.

In den 1950er-Jahren wandte sich Reagan zunehmend der Politik zu. Ursprünglich Mitglied der Demokratischen Partei, wechselte er in den 1960er-Jahren zu den Republikanern. 1966 wurde er zum Gouverneur von Kalifornien gewählt und hatte dieses Amt bis 1975 inne. Während seiner Amtszeit verfolgte er eine wirtschaftsliberale Politik und setzte sich für eine harte Linie gegen Protestbewegungen ein.

Seine Popularität als Gouverneur ebnete ihm den Weg zur Präsidentschaft. Nach einem gescheiterten Anlauf 1976 gewann er 1980 die Nominierung der Republikaner und setzte sich bei der Wahl gegen den demokratischen Amtsinhaber Jimmy Carter durch. Am 20. Januar 1981 wurde Reagan als 40. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt.

Reagans Präsidentschaft (1981–1989) war von wirtschaftlichem Wachstum, konservativen Reformen und einer harten Außenpolitik gegenüber der Sowjetunion geprägt. Seine Wirtschaftspolitik, bekannt als „Reaganomics“, setzte auf Steuersenkungen, Deregulierung und eine Verringerung der Staatsausgaben. Die USA erlebten in den 1980er-Jahren ein starkes Wirtschaftswachstum, doch Kritiker bemängelten die steigende Staatsverschuldung.

Auf internationaler Ebene betrieb Reagan eine entschlossene Politik gegen den Kommunismus. Er bezeichnete die Sowjetunion als „Reich des Bösen“ und rüstete das US-Militär massiv auf. Gleichzeitig führte er jedoch auch Verhandlungen mit dem sowjetischen Generalsekretär Michail Gorbatschow, die letztlich zum INF-Abrüstungsvertrag und zum Ende des Kalten Krieges beitrugen.

Ein prägendes Ereignis seiner Amtszeit war der gescheiterte Attentatsversuch auf ihn am 30. März 1981. Reagan überlebte die Schussverletzung und gewann dadurch noch mehr Ansehen in der Bevölkerung.

Nach acht Jahren im Amt verließ Reagan 1989 das Weiße Haus mit hohen Zustimmungswerten. In den folgenden Jahren zog er sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. 1994 gab er bekannt, dass er an Alzheimer erkrankt sei. Er verstarb am 5. Juni 2004 im Alter von 93 Jahren.

Der Ronald Reagan-Tag wurde 2010 von Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger als offizieller Gedenktag in Kalifornien eingeführt. Mehrere andere Bundesstaaten folgten diesem Beispiel. Der Tag dient dazu, an Reagans politische Errungenschaften und sein Erbe als einer der einflussreichsten Präsidenten der USA zu erinnern. Viele Konservative sehen in ihm eine Symbolfigur für wirtschaftlichen Erfolg und patriotische Werte.

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