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5. Mai 2026 – Tag der Schlafapnoe

Am 5. Mai wird international der Tag der Schlafapnoe begangen; ein Aktionstag, der sich einem oft unterschätzten, aber weit verbreiteten Gesundheitsproblem widmet.

Am 5. Mai wird der Tag der Schlafapnoe begangen; ein Aktionstag, der sich einem oft unterschätzten, aber weit verbreiteten Gesundheitsproblem widmet. Obwohl Millionen Menschen weltweit betroffen sind, bleibt die Erkrankung häufig lange unentdeckt. Der Aktionstag will aufklären, sensibilisieren und zum Handeln ermutigen.

Schlafapnoe ist eine Störung, bei der es während des Schlafs zu wiederholten Atemaussetzern kommt. Diese Pausen in der Atmung, die oft von lautem Schnarchen oder abruptem Erwachen begleitet werden, führen dazu, dass der Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Betroffene leiden tagsüber unter extremer Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen oder einem erhöhten Risiko für Bluthochdruck, Schlaganfälle und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Besonders heimtückisch ist, dass viele Menschen ihre Symptome nicht mit einer ernsthaften Erkrankung in Verbindung bringen und jahrelang ohne Diagnose leben.

Der Aktionstag wurde erstmals 2019 in Australien ausgerufen und hat sich seither auch in anderen Ländern als wichtiger Gesundheitstag etabliert. In den Vereinigten Staaten wird er von Organisationen wie der American Sleep Apnea Association begleitet, die mit Informationskampagnen, Online-Veranstaltungen und medizinischen Ratgebern das Bewusstsein für die Krankheit schärfen. Auch wenn der Aktionstag in Deutschland bislang weniger bekannt ist, wächst das Interesse; nicht zuletzt, weil immer mehr Studien auf die gesellschaftliche Relevanz unbehandelter Schlafstörungen hinweisen.

Ein zentrales Anliegen des Tags ist es, die Öffentlichkeit für typische Symptome zu sensibilisieren. Dazu zählen neben Schnarchen auch nächtliches Schwitzen, häufiges Wasserlassen in der Nacht, morgendliche Abgeschlagenheit und depressive Verstimmungen. In vielen Fällen wird die Krankheit erst durch den Hinweis eines Partners oder Familienmitglieds erkannt. Für eine gesicherte Diagnose ist eine Untersuchung im Schlaflabor notwendig, wo die nächtlichen Atemaussetzer exakt dokumentiert werden können.

Mit dem Tag der Schlafapnoe soll nicht nur über Symptome und Risiken aufgeklärt, sondern auch ein gesellschaftlicher Diskurs angestoßen werden; über die Bedeutung erholsamen Schlafs, über Prävention, über die Enttabuisierung von Schlafmasken und über die Notwendigkeit einer frühzeitigen medizinischen Abklärung. Denn je früher eine Therapie beginnt, desto besser lassen sich Spätfolgen vermeiden und die Lebensqualität verbessern.

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