Am 22. August ist in den USA der Tag des Pekannusskuchens (National Pecan Torte Day). Der kulinarische Aktionstag widmet sich einer Backware, deren wichtigste Zutat ursprünglich aus Nordamerika stammt.
Die Pekannuss ist die Frucht des Pekannussbaums und gehört botanisch zur Familie der Walnussgewächse. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt in Nordamerika. Schon lange vor der europäischen Besiedlung wurden Pekannüsse dort als Nahrungsmittel genutzt. Heute werden sie vor allem in den südlichen und südwestlichen Bundesstaaten der USA angebaut.
Pekannüsse ähneln Walnüssen, sind im Geschmack jedoch meist etwas milder und leicht süßlich. Sie enthalten einen hohen Fettanteil und werden sowohl pur als auch für Kuchen, Kekse, Pralinen und andere Süßspeisen verwendet. Besonders bekannt ist der Pecan Pie, der vor allem in den USA verbreitet ist.
Eine Pecan Torte ist jedoch nicht dasselbe wie ein Pecan Pie. Die klassische Pie besteht in der Regel aus einem Teigboden und einer Füllung aus Pekannüssen, Eiern, Zucker und Sirup. Für eine Pekannusstorte gibt es dagegen kein einheitliches Rezept. Häufig werden gemahlene oder gehackte Pekannüsse direkt in den Teig gegeben. Andere Varianten bestehen aus mehreren Böden und werden mit Sahne, Buttercreme, Schokolade oder Fruchtfüllungen ergänzt.
Auch der englische Begriff „torte“ entspricht nicht immer genau dem deutschen Verständnis einer Torte. Im amerikanischen Englisch wird er häufig für besonders reichhaltige Kuchen verwendet, die beispielsweise mehrere Schichten oder einen hohen Anteil an Nüssen enthalten.
Der Tag der Pekannusstorte stellt damit eine Backware in den Mittelpunkt, bei der eine traditionelle nordamerikanische Zutat eine zentrale Rolle spielt.
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