Der 25. Mai ist der internationale Geek Pride Day, ein Tag, an dem sich Geeks auf der ganzen Welt feiern und ihre Leidenschaften für alles, was mit Wissenschaft, Technik, Fantasy, Science-Fiction und Popkultur zu tun hat, ausleben.
Der Ursprung des Begriffs „Geek“ ist ungeklärt. So wurden manchmal Menschen, die auf Jahrmärkten oder Zirkussen bizarre oder ekelhafte Kunststücke vollführten, wie zum Beispiel lebenden Tieren den Kopf abzubeißen so bezeichnet. Eine andere Theorie besagt, dass der Begriff „Geek“ in den 1950er oder 1960er Jahren in der Computer- und Technologiekultur entstanden ist. Damals wurden Menschen, die in Computerlabors arbeiteten und sich stark für Technologie und Computer interessierten, manchmal als „Geeks“ bezeichnet. Der Begriff wurde möglicherweise aus dem Slangwort „geek“ entlehnt, das eine Person beschrieb, die sich in unattraktiver oder seltsamer Weise verhielt.
Später wurde der Begriff auf Personen angewendet, die sich intensiv mit einem bestimmten Thema beschäftigten, oft im Bereich der Informatik oder der Naturwissenschaften, und dabei als sozial unangepasst galten.
Dank des Einflusses von Geek-Kultur auf die Popkultur, wie zum Beispiel durch Filme wie „Star Wars“, Serien wie „The Big Bang Theory“ oder Bücher wie „Harry Potter“, sind Geeks nicht mehr nur Außenseiter, sondern Trendsetter.
Der Geek Pride Day wurde erstmals 2006 in Spanien von dem Blogger Germán Martínez alias Señor Buebo initiiert und verbreitete sich schnell über das Internet in andere Länder. Der 25. Mai wurde als Datum gewählt, weil an diesem Tag im Jahr 1977 der erste „Star Wars“-Film in die Kinos kam, ein Meilenstein der Geek-Kultur.

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