Heute, am 9. Mai, feiern Naschkatzen in den USA den Tag des Butterscotch-Brownies (National Butterscotch Brownie Day). Dieser kulinarische Ehrentag würdigt eine süße Variante des klassischen Brownies; die sogenannte „Blondie“, die statt mit Kakao oder Schokolade mit braunem Zucker und Butter zubereitet wird und durch ihre goldene Farbe und den charakteristischen Butterscotch-Geschmack besticht.
Der Begriff „Butterscotch“ bezeichnet ursprünglich eine Süßigkeit, die aus braunem Zucker und Butter hergestellt und gelegentlich mit Vanille oder einem Hauch Salz verfeinert wird. Im Unterschied zum Karamell, das auf weißem Zucker basiert, sorgt der braune Zucker beim Butterscotch für ein tieferes, malzigeres Aroma. Diese Geschmacksnote macht den Butterscotch-Brownie so beliebt: außen leicht knusprig, innen saftig und mit einer buttrig-süßen Tiefe, die an Toffee erinnert.
Die Geschichte des Butterscotch Brownies reicht vermutlich ins frühe 20. Jahrhundert zurück. Während der klassische Brownie in den USA um 1900 populär wurde, tauchte die helle Variante schon wenig später in Rezeptheften auf; zunächst unter Namen wie „Blonde Brownies“ oder „Butterscotch Squares“. In vielen Familienrezepten ist sie heute fest verankert, oft mit Nüssen, Schokostückchen oder einer Prise Meersalz veredelt.
Ob selbstgebacken oder beim Bäcker gekauft: Der 9. Mai lädt ein, diese goldene Leckerei zu genießen. Dabei ist der Tag auch ein Anlass, sich mit der Vielfalt amerikanischer Dessertkultur auseinanderzusetzen; und vielleicht selbst einmal Blondies mit Butterscotch-Aroma zu backen. Die Zutaten sind einfach, der Effekt ist groß; und das Ergebnis schmeckt nach Kindheit, Nostalgie und einem Hauch von Amerika.
Übrigens: Der Begriff „scotch“ im Wort „Butterscotch“ hat nichts mit dem bekannten Whisky zu tun, sondern kommt vom englischen Verb „to scorch“, also „versengen“. Er spielt auf die Zubereitungsweise an, bei der der Zucker karamellisiert wird.

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