Am 13. Juni ist der Internationale Tag des Axtwerfens, der seit 2017 von der World Axe Throwing League (WATL) ausgerufen wird. Der Tag soll die Bekanntheit und die Beliebtheit dieser ungewöhnlichen Sportart fördern und die weltweite Gemeinschaft der Axtwerfer verbinden.
Axtwerfen ist eine Sportart, bei der eine Axt mit einer oder beiden Händen auf eine Zielscheibe geworfen wird. Die Axt muss dabei mindestens einmal um die eigene Achse rotieren und mit der Klinge im Holz stecken bleiben. Je nach Entfernung, Gewicht und Form der Axt gibt es verschiedene Disziplinen und Regeln.
Axtwerfen hat eine lange Tradition in vielen Kulturen und Regionen der Welt. Schon in der Steinzeit wurden Äxte als Jagd- und Kriegswaffen eingesetzt. Später wurden sie auch zu Sport- und Freizeitzwecken genutzt. So gab es zum Beispiel bei den Kelten, Germanen, Wikingern, Indianern oder Eskimos verschiedene Formen des Axtwerfens.
Im 19. Jahrhundert entstand das moderne Axtwerfen als Wettkampfsport in Nordamerika. Die Holzfäller, die sogenannten Lumberjacks, veranstalteten Wettbewerbe im Umgang mit ihren Werkzeugen, darunter auch das Axtwerfen. Diese Tradition wurde später von verschiedenen Organisationen wie dem American Lumberjack Association (ALA) oder dem Canadian Lumberjack Association (CLA) fortgeführt.
Axtwerfen hat auch eine internationale Dimension. Es gibt verschiedene Verbände und Organisationen, die sich für die Förderung und die Regulierung des Axtwerfens einsetzen. Die größte davon ist die World Axe Throwing League (WATL), die 2017 gegründet wurde und über 400 Mitglieder in 24 Ländern hat. Die WATL organisiert regelmäßig Turniere und Meisterschaften auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene.

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