Am ersten Samstag im November wird jedes Jahr der Welttag des Numbats gefeiert, um auf das Schicksal des Numbats aufmerksam zu machen. Der Numbat ist ein kleines Beuteltier, das nur in wenigen Gebieten in Westaustralien vorkommt und vom Aussterben bedroht ist. Er ernährt sich fast ausschließlich von Termiten, die er mit seiner langen, klebrigen Zunge aus dem Boden leckt. Er ist auch als Ameisenbeutler oder Walpurti bekannt und gilt als das Wappentier von Westaustralien.
Der Numbat hat ein auffälliges Fell mit weißen Querstreifen auf dem Rücken, einem schwarzen Streifen um die Augen und einem buschigen Schwanz. Er ist etwa 27 cm lang und wiegt zwischen 500 und 700 Gramm. Er hat zahlreiche kleine, kegelförmige Zähne, die er kaum zum Kauen benutzt. Er hat fünf Zehen an den Vorderbeinen und vier an den Hinterbeinen, die alle mit starken Krallen ausgestattet sind.
Der Numbat ist eines der wenigen Beuteltiere, die tagaktiv sind. Er schläft nachts in hohlen Baumstämmen oder selbst gegrabenen Bauen. Er ist ein Einzelgänger, der sein Territorium gegen Artgenossen verteidigt. In der Paarungszeit, die von Dezember bis Januar dauert, suchen die Männchen nach Weibchen, die zwei bis vier Junge zur Welt bringen. Die Jungen werden ohne Beutel geboren und klammern sich an die Zitzen der Mutter, bis sie nach sechs Monaten entwöhnt werden.
Der Numbat hat viele natürliche Feinde, wie Greifvögel, Schlangen, Warane und Dingos. Aber die größte Bedrohung für seine Existenz ist der vom Menschen eingeschleppte Rotfuchs, der ihn leicht erbeuten kann. Außerdem hat der Numbat seinen Lebensraum durch die Abholzung der Wälder und die Ausbreitung der Landwirtschaft verloren. Früher war der Numbat in ganz Südaustralien verbreitet, aber heute gibt es nur noch etwa 1000 Exemplare in freier Wildbahn.
Um den Numbat zu schützen, wurden verschiedene Schutzmaßnahmen ergriffen, wie die Ausrottung der Füchse, die Wiederherstellung seines Lebensraums, die Überwachung seiner Population und die Wiedereinführung in geeignete Gebiete. Der Welttag des Numbats wurde von der Organisation Project Numbat ins Leben gerufen, um die Öffentlichkeit über dieses einzigartige Tier zu informieren und Spenden für seine Erhaltung zu sammeln. An diesem Tag finden verschiedene Veranstaltungen statt, wie Ausstellungen, Vorträge, Workshops und Aktionen in Schulen und Zoos.

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