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23. März 2025 – Tag der Tamale

Am 23. März wird in den USA der Tag der Tamale gefeiert – ein Tag, der ganz im Zeichen der beliebten Maisteigspeise steht.

Am 23. März wird in den USA der Tag der Tamale gefeiert – ein Tag, der ganz im Zeichen der beliebten Maisteigspeise steht. Tamales haben eine lange Geschichte, die bis zu den frühen Hochkulturen Mittelamerikas zurückreicht. Heute sind sie nicht nur in Mexiko, sondern auch in vielen anderen Teilen der Welt bekannt und beliebt. Der Feiertag würdigt diese traditionsreiche Speise und lädt dazu ein, ihre kulturelle Bedeutung und Vielfalt zu entdecken.

Die Ursprünge der Tamale reichen Tausende von Jahren zurück. Bereits die Azteken und Maya stellten diese praktischen und nahrhaften Speisen her, die sich leicht transportieren ließen. Sie dienten als Proviant für Krieger und Reisende, da sie dank der Maisblatthülle gut haltbar waren. Das Grundrezept hat sich im Laufe der Jahrhunderte kaum verändert: Eine Masse aus Masa Harina (spezielles Maismehl), Wasser, Fett und Gewürzen wird um eine Füllung gewickelt, in Blätter eingepackt und gedämpft. Je nach Region variieren die Füllungen stark – von pikanten Varianten mit Fleisch und Chili bis hin zu süßen Tamales mit Früchten und Honig.

Der Tag wurde im Jahr 2015 von Richard Lambert ins Leben gerufen, einem Koch aus Santa Barbara, Kalifornien, der sich der Bewahrung und Popularisierung der Tamale-Tradition verschrieben hat. Sein Ziel war es, der Speise einen eigenen Ehrentag zu widmen und sie einem breiteren Publikum nahezubringen. In den USA ist der Feiertag besonders in Bundesstaaten mit starkem lateinamerikanischem Einfluss wie Texas, Kalifornien und Arizona populär. Dort finden an diesem Tag oft Märkte, Kochkurse und Verkostungen statt. Viele Restaurants bieten besondere Tamale-Menüs an, und in manchen Familien ist es Tradition, gemeinsam Tamales zuzubereiten.

Die Feier des Tamale-Tag geht über das reine Essen hinaus. Sie ist ein Ausdruck kultureller Identität und familiärer Gemeinschaft. Besonders in mexikanisch-amerikanischen Haushalten ist die Zubereitung von Tamales oft ein generationsübergreifendes Ereignis. Das sogenannte „Tamalada“ ist ein geselliges Treffen, bei dem Familie und Freunde zusammenkommen, um gemeinsam Tamales herzustellen. Diese Tradition spiegelt nicht nur kulinarisches Wissen, sondern auch Zusammenhalt und Verbundenheit wider.

Obwohl der Aktionstag seinen Ursprung in den USA hat, gewinnt er auch außerhalb Nordamerikas an Bekanntheit. In Deutschland sind Tamales zwar nicht weit verbreitet, aber in lateinamerikanischen Restaurants oder auf internationalen Food-Festivals lassen sie sich mittlerweile entdecken. Wer sich selbst an der Zubereitung versuchen möchte, kann Masa Harina und Maisblätter in gut sortierten internationalen Lebensmittelgeschäften oder online finden.

Der Tamale-Tag ist somit weit mehr als ein reiner Food-Feiertag. Er steht für Tradition, Kultur und den Genuss einer Speise, die seit Jahrhunderten Menschen in verschiedenen Teilen der Welt verbindet. Egal, ob man Tamales bereits liebt oder sie zum ersten Mal probiert – dieser Tag ist eine wunderbare Gelegenheit, sich mit einer der ältesten und vielseitigsten Speisen Mittelamerikas auseinanderzusetzen.

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  • Tim Allen shutterstock_1151478035 crop: Shutterstock | Shutterstock

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